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Medizin

17. Juli 2019 DFG fördert Grundlagenforschung zur Untersuchung der Nanostruktur von Mitochondrien

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Förderung einer neuen Forschungsgruppe an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bekannt gegeben. Gefördert wird die Forschungsgruppe 2848 „Architektur und Heterogenität der inneren mitochondrialen Membran auf der Nanoskala“ (FOR 2848). Die Forschungsgruppe soll einen entscheidenden Schritt zur Aufklärung wichtiger Fragen zur mitochondrialen Ultrastruktur leisten, die essenzielle Aufgaben für die Zelle erfüllt.
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Sie bündelt die Expertise der Mitochondrienforschung an der UMG, dem Max-Planck-Institut (MPI) für experimentelle Medizin und dem MPI für biophysikalische Chemie in Göttingen sowie vom MPI für Biologie des Alterns in Köln, dem Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin in Berlin, der Universität Münster, der Universität Bochum und dem MPI für Biophysik in Frankfurt a.M. Die DFG fördert das Projekt für zunächst 3 Jahre mit insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro.

Wie organisieren Mitochondrien ihre innere Struktur? Welche Proteine sind wo und wann daran beteiligt? Wie kommen auf kleinstem Raum unterschiedlich aktive Bereiche zustande und wie reagiert das Mitochondrieninnere auf äußere Einflüsse? „Unsere Initiative vereint Wissenschaftler aus ganz Deutschland, um mit einer gemeinsamen Anstrengung diese und weitere Fragen zu beantworten“, sagt der Sprecher der Forschungsgruppe, Prof. Stefan Jakobs. „Die Stärke dieser ortsverteilten Forschungsgruppe liegt in der Kombination unterschiedlichster Technologien und Herangehensweisen, die so nicht an einem einzelnen Standort verfügbar sind.“ So kommen biochemische Verfahren zum Einsatz, um die Wechselwirkung zwischen mitochondrialen Proteinen darzustellen. Mit hochauflösender Lichtmikroskopie und der Methode der Einzelmolekülverfolgung können ihre Verteilung in der Innenmembran gezeigt werden. Bildgebende Verfahren, wie die Kryo-Elektronenmikroskopie oder die FIB(Focused Ion Beam)-Scanning Elektronenmikroskopie, werden weitere Informationen über die Form einzelner Proteine und den 3D-Aufbau der inneren Mitochondrienmembran liefern.

Quelle: Universitätsmedizin Göttingen


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