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Medizin

25. April 2014 DGIM stellt neue Leitlinien-App vor

Ärzte müssen oft in kurzer Zeit weitreichende Entscheidungen darüber treffen, welche Behandlung und Medikation dem Patienten am besten hilft. In diesen Momenten helfen medizinische Leitlinien, indem sie Handlungswege empfehlen und Entscheidungen bei komplexen medizinischen Sachverhalten erleichtern. Die neue Leitlinien-Applikation der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) ermöglicht es Medizinern jetzt mobil, mit dem Smartphone oder Tablet-PC, Leitlinien benutzerfreundlich abzurufen. Pünktlich zum Beginn des Internistenkongresses stellt die DGIM nun neue Leitlinien in der App bereit.

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Im Rahmen der 2012 gestarteten e.Akademie hat die DGIM in Zusammenarbeit mit dem Börm Bruckmeier Verlag im vergangenen Jahr die App "Mobile Leitlinien Innere Medizin" ins Leben gerufen. Bisher umfasste die App die Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und der Lungenembolie. Bis zu zehn weitere Leitlinien werden nun in der App-Version 2014 ergänzt, darunter Leitlinien zu Chronischer Pankreatitis,  Nosokomialer Pneumonie, Chronischer Obstipation, Lungenkarzinom und zur Rheumatoiden Arthritis. "Es ist uns wichtig, Internisten im Alltag von Klinik und Praxis zu unterstützen", sagt DGIM-Generalsekretär Prof. Dr. med. Dr. h.c. Ulrich R. Fölsch aus Kiel. Mit der Leitlinien-App sei das bereits gelungen. "Daher haben wir uns dazu entschieden, weitere Leitlinien in die Anwendung aufzunehmen und so das Angebot noch umfassender zu gestalten", ergänzt Fölsch.
 
Interaktive Elemente erleichtern den Medizinern die leitliniengerechte Diagnose und Therapie im Alltag. Mittels Entscheidungsbäumen fragt die App Symptome und Diagnoseparameter ab und führt die Nutzer je nach Antwort unmittelbar zu den leitliniengerechten Therapiemaßnahmen und Medikationen. Die Diagnosepfade sind logisch und übersichtlich aufgebaut, sodass Ärzte sie auch am Krankenbett oder im Patientengespräch nutzen können. Die sogenannten Entscheidungsbäume gehen über den reinen Leitlinientext hinaus, erläutert Prof. Fölsch: "Wir haben klinisch relevante und hochwertige Leitlinien aus dem breiten Spektrum der Inneren Medizin aufgenommen und weitere Inhalte ergänzt, um neben fachlicher Sicherheit auch Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten."
 
Praktisch ist zudem, dass die Leitlinien auch ohne Internetverbindung verfügbar sind. Die Inhalte sind innerhalb der medizinischen Fachgesellschaften und Verbände abgestimmt. Die neuen Anwendungen stehen sowohl für iPhone und iPad als auch Android zur Verfügung. Die Leitlinienapp ist ab dem 25. April 2014 für DGIM-Mitglieder exklusiv und kostenlos im App-Store verfügbar.

Quelle: DGIM


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