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Medizin

23. Juni 2016 Darmbakterien können Krebswachstum fördern

Darmbakterien können das Wachstum von Darmkrebs fördern, wenn sie schadhafte Stellen der Darmschleimhaut durchdringen und unkontrolliertes Zellwachstum auslösen. Forscher haben jetzt wichtige Teile der Signalkette entschlüsselt, die dazu führt, und ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift nature medicine veröffentlicht. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sieht darin Ansätze, Darmkrebs vorzubeugen - etwa durch Probiotika. Die neuen Erkenntnisse diskutiert die DGVS in Berlin.

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In Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 62.000 Menschen an Darmkrebs. "Während bislang davon ausgegangen wurde, dass Fehler im Erbmaterial das bestimmende Element im Wachstum von Darmkrebs sind, deuten aktuelle Daten auf eine überraschende Rolle von Darmbakterien in diesem Prozess hin", sagt Prof. Dr. med. Sebastian Zeißig aus Dresden. Wie das funktioniert, untersuchte der Gastroenterologe zusammen mit einem internationalen Forscherteam. Seine Ergebnisse stellt der Forscher im Rahmen der DGVS  vor.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)


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