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Medizin

01. Juni 2012 Darmkrebs-Prävention: Symposium mit Strategien gegen "Gesundheitsmuffel"

Am 27. Juni 2012 veranstaltet das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. ein weiteres Fachsymposium seiner kostenlosen Fortbildungsreihe. Netzwerk-Präsidentin Dr. Christa Maar lädt 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Medizin, Apotheken und Politik ins Westin Grand Hotel nach München. Referenten aus ganz Deutschland präsentieren wissenschaftliche Erkenntnisse und Best Practice – Strategien.
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Fachinformation
Unter dem Motto „Verdrängen statt Vorsorgen? - Die Verhaltensmuster des Gesundheitsmuffels und wie wir seine Aufmerksamkeit gewinnen“ verfolgt das Netzwerk gegen Darmkrebs diesmal einen neuen Ansatz: Nicht die medizinischen Themen stehen im Fokus der Konferenz, sondern vielmehr die kommunikativen Lösungsansätze. Denn mit den meisten Maßnahmen, die über Prävention aufklären und zur Inanspruchnahme von Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen aufrufen sollen, werden überwiegend Menschen erreicht, die sich ohnehin für Gesundheitsthemen interessieren. Am Beispiel Darmkrebsvorsorge lässt sich sehen, dass aber rund 35% der Menschen das Thema tabuisieren oder gar aus Angst vor Ergebnissen die Untersuchung meiden. Diese Gruppe kann nicht oder nur sehr schwer für Gesundheitsthemen erreicht werden. Sie können als Gesundheitsmuffel, Vermeider und Verdränger bezeichnet werden und stellen ein großes Problem auch für die Prävention der großen Volkskrankheiten dar.

Dieses Münchner Fachsymposium soll erstmals Lösungen aufzeigen, wie genau diese Menschen angesprochen und motiviert werden können. Zehn Fachreferenten aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen erläutern wissenschaftliche und psychologische Erkenntnisse und zeigen Anhand von anschaulichen Best-Cases Ideen aus der Praxis – u.a. Alexander Schachinger, Geschäftsführer healthcare42.com; Rudolf Loibl, Unternehmensberatung für Ärzte; Dr. Gunther Fay, Apotheker; Prof. Martin Halle, Zentrum für Prävention & Sportmedizin der TU München; Anete Carvalho-Garten, Psychotherapeutin und NLP-Trainerin und Gisela Oswald vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.

Fachsymposium „Verdrängen statt Vorsorgen?“
27.06.2012, 12:00 – 17:00 Uhr.
WESTIN GRAND Hotel, Arabellastraße 5, 81925 München
Anmelde-Fax und Programm zum Download: http://www.netzwerk-gegen-darmkrebs.de/index.php?id=328

Quelle: Felix Burda Stiftung


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