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Medizin

30. Juni 2017
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Den Körper mit der Feldenkrais-Methode schulen

Sanfte Bewegungen statt schweißtreibender Gymnastik: Die Feldenkrais-Methode soll zu mehr Beweglichkeit und Flexibilität verhelfen, den Alltag erleichtern und Schmerzen lindern.
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Basistext
Feldenkrais ist ein „Verfahren zur Schulung des Körpers und der Persönlichkeit über die Bewegung.“ So erklärt es die Hamburger Feldenkrais-Lehrerin Maike Droste. Sie lehrt dafür weder Entspannungstechniken, noch ungewöhnliche Positionen wie im Yoga oder anstrengende Gymnastikübungen. Stattdessen zeigt sie ihren Schülern, wie sie alltägliche Bewegungen leichter – also ohne Schmerzen und ohne Anstrengung – meistern. Ganz ohne Esoterik.

„Feldenkrais ist nicht leistungsorientiert, man muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt 10 Strecksprünge können, sondern soll sich wieder selbst die Schuhe zubinden oder eine Tasse aus dem Regal nehmen können“, erklärt Mark Krüger-Fonfara, Rüdersdorf. Im Unterricht lernen die Schüler nicht, wie sie kräftiger oder beweglicher werden, um die Bewegung auszuführen. Sie lernen eine andere Art der Bewegung. Kraft und Elastizität kommen dann häufig ganz von allein.

Benannt ist die Methode nach ihrem Begründer Moshé Feldenkrais  (1904-1984), einem israelischen Physiker und Judoka. Es gibt zwei Arten: „funktionale Integration“ und „Bewusstheit durch Bewegung.“ Bei der funktionalen Integration handelt es sich um Einzelstunden, in denen der Feldenkrais-Lehrer den liegenden Schüler bewegt. „Bewusstheit durch Bewegung“ wird meist in der Gruppe unterrichtet. Dabei leitet der Lehrer seine Schüler mit der Stimme bei den sogenannten „Lektionen“ an.

Die zu Beginn kleinen Bewegungen finden überwiegend im Liegen statt. Sie sind laut Droste leicht zu erlernen und können Verspannungen im ganzen Körper lösen.
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