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Medizin

30. Januar 2020 Diabetes: Preise für Digitalisierungsprojekte

Vier wegweisende Digital-Projekte sind am 23. Januar 2020 im Rahmen des Technologie-Fachkongresses DiaTec in Berlin mit den bytes4diabetes-
Awards 2020 ausgezeichnet worden. Ausgeschrieben hatte den Award die BERLIN-CHEMIE AG gemeinsam mit führenden Diabetes-Experten, um den Digitalisierungsprozess in der Diabetologie weiter voranzutreiben und den konstruktiven Austausch zwischen den Akteuren zu fördern.
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SNAQ

Mit dem 1. Preis wurde die App „SNAQ“ des gleichnamigen Schweizer Start-ups ausgezeichnet, die mit ihrem innovativen technischen Konzept den Alltag vieler Menschen mit Diabetes enorm erleichtern kann. „SNAQ“ analysiert die Nährwerte einer Mahlzeit anhand eines Smartphone-Fotos: Die App erkennt automatisch die Lebensmittel auf dem Teller, berechnet mittels 3D-Modellen das Gewicht und zeigt eine Nährwertanalyse mit den entsprechenden Broteinheiten an. Wenn die angestrebte Zulassung als Medizinprodukt erfolgt ist, errechnet die App auch die Insulindosis.

„Graphs to Fight Diabetes“

Der 2. Preis ging an „Graphs to Fight Diabetes“, eine Entwicklung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung. Forschungsdaten aus heterogenen Quellen werden hier in Graphdatenbanken zusammengeführt, strukturiert und u.a. mithilfe Künstlicher Intelligenz analysiert. So können Querverbindungen aufgedeckt werden, die zukünftig Erkenntnisse über eine personalisierte Prävention und Therapie liefern können.

„AdviceDevice“

Den 3. Preis erhielt die Therapiesoftware „AdviceDevice“, die von der Diabetes-Dorf Althausen GmbH und der SINOVO GmbH & Co. KG speziell für Patienten mit Typ-1-Diabetes mit Insulinpumpe entwickelt wurde. Das „Therapie-Navi“ gibt individuelle Ratschläge in vielen Alltagssituationen und nimmt Insulinpumpenverwendern so Ängste, falsch zu entscheiden.

„Smartphone-Based Tele-Ophthalmology“

Einen Sonderpreis hat die Jury an das Projekt „Smartphone-Based Tele-Ophthalmology“ vergeben, mit dem Menschen in Indien vor Erblindung bewahrt werden können. In einem neuen Screening-Verfahren auf diabetische Retinopathie, das die Universitätsklinik Bonn entwickelt hat, kann die Untersuchung von örtlichem Hilfspersonal per Smartphone-Kamera durchgeführt werden. Bilder werden über das Internet an ein Telemedizin-Zentrum gesendet, wo Augenärzte eine Diagnose stellen.

Quelle: Berlin-Chemie

Literatur:

www.bytes4diabetes.de


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