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Medizin

28. Januar 2013 Diabetes erhöht Darmkrebs-Risiko

Eine Typ-2-Diabetes-Erkrankung erhöht das Risiko für Darmkrebs im gleichen Maße wie eine familiäre Belastung, bei der nahe Verwandte an Darmkrebs erkrankt oder gar verstorben sind. Darauf weist Dr. Arno Theilmeier vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng) hin. Männer sind dabei stärker betroffen als Frauen.

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„Nach übereinstimmender Meinung der Forscher ist das Problem eine erhöhte Insulinmenge im Blut“, erklärt der Darmkrebs-Spezialist. „Insulin senkt nämlich nicht nur den Zuckerspiegel, sondern fördert auch das Zellwachstum und begünstigt auf diese Weise die mögliche Entwicklung einer Tumorerkrankung.“ Je länger ein Typ 2-Diabetes besteht, desto höher ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

„Neben einer guten Blutzuckereinstellung, gesunder Ernährung und Bewegung ist den betroffenen Menschen ganz besonders zu empfehlen, das Angebot der Darmkrebsvorsorge in Anspruch zu nehmen“, so Dr. Theilmeier. Alle gesetzlich Versicherten haben ab dem 55. Lebensjahr die Möglichkeit, zur Vorsorge-Koloskopie zu gehen, in deren Rahmen Krebsvorstufen entdeckt und entfernt werden.“

Gerade Männer sollten verstärkt von dem Angebot Gebrauch machen. Obwohl ihre Erkrankungsraten höher sind, nehmen sie die Chance zu Früherkennung und Vorsorge in deutlich geringerem Maße wahr als Frauen.

Quelle: Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V.


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