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Medizin

30. Juli 2019 Diabetologie: Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten in Versorgung und Therapie

Digitale Lösungen werden auch in der Diabetologie immer wichtiger. Schon jetzt nutzen zum Beispiel viele Patienten Apps und Wearables, um ihre Gesundheitsdaten zu erfassen. Doch das ist erst der Anfang. Das Potenzial, das die Digitalisierung für die Diabetestherapie und -versorgung hat, ist weitaus größer – davon ist die Berlin-Chemie AG überzeugt und hat deshalb mehrere zukunftsweisende Projekte gestartet.
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Digitales Patientenbegleitprogramm

Mit dem digitalen Patientenbegleitprogramm TheraKey®, das für Typ-1- und Typ-2-Diabetes mit und ohne Insulin sowie für 5 weiteren Indikationen zur Verfügung steht, unterstützt das Unternehmen bereits seit einigen Jahren die Arzt-Patienten-Kommunikation. „Die Erfahrungen, die wir hier gemacht haben, wollen wir nutzen, um weitere Bereiche auszuloten und zu fördern, in denen die Digitalisierung Arzt und Patienten größtmöglichen Nutzen bringen kann“, sagt Michael Bollessen, Berlin-Chemie AG.

„Zukunftsboard Digitalisierung“

Gemeinsam mit führenden Experten aus dem „Zukunftsboard Digitalisierung“ lädt die Berlin-Chemie AG aktuell Bewerber ein, sich um den bytes4diabetes-Award zu bewerben. Mit diesem Award werden erstmals innovative digitale Lösungen in der Diabetologie ausgezeichnet.
Im Blick hat man dabei das gesamte Spektrum, das den Diabetes betrifft: Prävention, Forschung, Therapie und Schulung. „Die Digitalisierung hat das Potenzial, die Versorgung von Diabetespatienten in Deutschland grundlegend zu verändern“, erklärt Dr. med. Stephan Silbermann, Berlin-Chemie AG.

Mehr Zeit für Patienten

„Sie kann zu einer besseren Vernetzung aller an der Therapie beteiligten Gruppen (Ärzte, Patienten, Versorger etc.) beitragen. Die Digitalisierung kann aber auch die Qualität der medizinischen Behandlung verbessern: Weil Ärzte weniger Zeit für Routineuntersuchungen aufwenden müssen und mehr Zeit für den Patienten gewinnen.“ Auch im Bereich der Diabetesprävention- und schulung, in der Forschung (big data) und der Entwicklung neuer Technologien (artificial pancreas, closed loop) eröffne die Digitalisierung neue Möglichkeiten, die Diabetesbehandlung und -therapie zu verbessern, so Silbermann.

Award mit Preisgeld

2020 wird der bytes4diabetes-Award erstmalig vergeben. Der Preis ist mit 25.000 EUR dotiert. Teilnehmen können Forschungseinrichtungen, Kliniken, Universitäten, Verbände, Industrieunternehmen, Startups und Einzelpersonen. Bollessen: „Wir freuen uns auf spannende Projekte und wollen viele Bewerber erreichen. Deshalb haben wir die Bewerbungsfrist noch einmal verlängert.“ Bewerbungen für den bytes4diabtes-Award sind noch bis zum 30. September 2019 möglich. Alle Informationen unter: www.bytes4diabetes.de.

Quelle: Berlin-Chemie


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