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Medizin

21. Februar 2018
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Digitaler Gesundheitspreis: 7 Projekte stehen im Finale

Novartis Pharma und Sandoz Deutschland/Hexal verleihen Mitte März erstmals ihren Digitalen Gesundheitspreis, der mit 50.000 EUR dotiert ist. Bundesweit haben die beiden Pharmaunternehmen Innovatoren und Gründer aufgerufen, ihre Ideen und Projekte für nachhaltige digitale Lösungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland einzureichen. 82 Projektteams und Unternehmen aus ganz Deutschland folgten der Aufforderung. Das Spektrum der Bewerber reichte von kleinen Forschungseinrichtungen und Startup-Unternehmen bis hin zu großen Universitätskliniken, Krankenkassen, Verbänden und Krankenhäusern sowie Universitäten und Industriekonzernen. Eine vierköpfige Jury prüfte alle 82 Einreichungen. 7 schafften es bis ins Finale und freuen sich nun auf die Preisverleihung am 15.3.2018 in Berlin.
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Shortlist-Kandidaten
Aus den folgenden 7 Projekten ermittelt die vierköpfige Jury nun die 3 Gewinner:

App zum Doc, SlashCube UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Durch Integration und Vernetzung unterschiedlichster Teilnehmer des Gesundheitswesens soll eine bessere Versorgung geschaffen werden - etwa indem Patienten ihren Medikationsplan digital verwalten oder Termin- und Rezeptanfragen per App an die Praxen stellen.

Cynteract Glove for the Virtual, Cynteract GmbH, Aachen
Ein Virtual-Reality-Handschuh soll die oftmals monotone und kostenintensive Rehabilitation von Handverletzungen optimieren und Patienten motivieren, die verletzte Hand in virtuellen Spielen zu trainieren.

GET.ON Institut GmbH, Hamburg
Online-Gesundheitstrainings sollen helfen, Patienten bei psychischen Belastungen unterstützen, ihre psychische Gesundheit zu fördern und ihre Lebensqualität zu steigern. Die Trainings beinhalten praktische Übungen, Texte, Bilder und Videos.

Medical Allround-Care Service Solutions (MACSS), Charité, Berlin
Es soll ein Prototyp einer patientenzentrierten Smart Health Service Plattform entwickelt werden, die u.a. dafür sorgt, dass gerade chronisch Kranke schnell und direkt mit ihrem Arzt kommunizieren und ihr betreuendes Versorgungszentrum erreichen können. Mithilfe der Plattform soll die Arzt-Patienten- sowie die Arzt-Arzt-Kommunikation nachhaltig verbessert werden.

OvulaRing, ViVoSensMedical GmbH, Leipzig
Diese Anwendung soll es erstmals möglich machen, den kompletten weiblichen Zyklus abzubilden und diese Daten auf Wunsch mit dem Gynäkologen zu teilen, individuelle Zyklusmuster zu erkennen und so präzise den Eisprung und die fruchtbaren Tage zu bestimmen, was die Chance erhöht, schwanger zu werden.

Radius, Circumradius GmbH, Berlin
Dieses Therapieprogramm ist speziell für die nachstationäre Suchtbehandlung und gibt Patient und Therapeut die Möglichkeit, auch zwischen den Sitzungen in Verbindung zu bleiben, Behandlungspläne zu verwalten und an den Behandlungszielen zu arbeiten.

TelePark, Technische Universität, Dresden
Damit Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson auch fernab der Klinik ihre Autonomie und Lebensqualität erhalten, will das telemedizinbasierte Versorgungs- und Arzt-Patienteninteraktionskonzept TelePark Patienten mit Parkinsonspezialisten vernetzen.

"Wir haben viele spannende Projekte erhalten, die zeigen, dass gerade in Deutschland etliche gute und vor allem innovative Ideen vorhanden sind", sagt Novartis-Deutschland-Chefin Dr. Sidonie Golombowski-Daffner. "Novartis möchte sich mit dem Digitalen Gesundheitspreis dafür engagieren, die digitale Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten. Wir sind davon überzeugt, dass digitale Lösungen eine optimale Ergänzung zu innovativen Medikamenten sein können, um Therapien für Patienten zielgerichteter, anwenderfreundlicher und wirksamer anbieten zu können. Im Rahmen dieses Wettbewerbs hatten wir die Gelegenheit, viele innovative, gut durchdachte und inspirierende Projekte kennenzulernen und ich freue mich, dass wir einen Beitrag für die weitere Entwicklung der besten drei Ideen leisten können."

Das Preisgeld von insgesamt 50.000 EUR verteilt sich mit 25.000 EUR auf den ersten Platz, 15.000 EUR erhält das zweitplatzierte Projekt und 10.000 EUR gehen an den dritten Sieger. "Wir wollen mit dem Preis digitale Technologien fördern, die kranken Menschen zu mehr Lebensqualität und einer besseren Versorgung verhelfen", sagt Dr. Stephan Eder, Deutschlandchef von Sandoz und Sprecher des Hexal-Vorstands. "Das deutsche Gesundheitswesen steht vor einer Fülle an Herausforderungen, zu deren Bewältigung digitale Lösungen einen erheblichen Beitrag leisten können. Und die besten Lösungen werden wir unterstützen."
 
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