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Medizin

05. Oktober 2017 Effektiv und gut verträglich: passgenaue Therapiestrategien bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen

Sodbrennen ist ein Symptom, das in der Regel selten alleine auftritt, sondern oft mit einer Reihe weiterer Beschwerden assoziiert ist. Und diese sollten genauer betrachtet werden, um die optimale Therapiestrategie wählen zu können. Prof. Dr. med. Peter Malfertheiner, Magdeburg, legt in einem Interview dar, dass z. B. bei einer gastroösophagealen Refluxkrankheit der Einsatz von Protonenpumpenhemmern (PPI) indiziert ist, bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen hingegen auf Phytotherapeutika wie eine Kombination mit Iberis amara zurückgegriffen werden sollte.
Der brennende Schmerz hinter dem Brustbein, der häufig nach dem Verzehr von fetthaltigen oder scharfen Lebensmitteln auftritt, geht meistens mit weiteren Symptomen einher, wie epigastrischen Schmerzen, Übelkeit, Blähungen oder Krämpfen. Da die Ursachen nicht nur in säureassoziierten Erkrankungen liegen können, sondern ebenso in einer Motilitätsstörung, sollte differenzialdiagnostisch genau untersucht werden, um den Patienten rasch und effektiv zu helfen, erklärt Malfertheiner: „Die wichtigste Indikation für den Einsatz von PPI – insbesondere für eine Langzeiteinnahme – liegt in der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Patienten, die immer wieder über Oberbauchbeschwerden klagen, sollten erst einmal auf eine Helicobacter-Gastritis abgeklärt werden. Kann man jedoch ausschließen, dass eine H.-pylori-Infektion vorliegt, leidet der Patient bei der beschriebenen Symptomatik in der Regel unter einer Funktionellen Dyspepsie.“

Phytotherapie mit Multi-Target-Ansatz
Für die Therapie funktioneller Magen-Darm-Beschwerden greift der Experte vor allem auf Phytopharmaka mit Multi-Target-Ansatz zurück: „Die Ursachen von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen sind äußerst komplex. Hier kommt dem Prinzip von ,Multi-Targetʻ eine große Bedeutung zu“, so Malfertheiner. „Iberogast® ist das einzige pflanzliche Medikament, das sowohl zur Behandlung der Funktionellen Dyspepsie als auch des Reizdarms in die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aufgenommen wurde.“

» Mehr Informationen zu Iberogast®

» Pflichttext
 

Quelle: Bayer


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