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Medizin

09. Mai 2018 Felix-Jerusalem-Preis: Forschung im Bereich der neuromuskuläre Erkrankungen

Der Felix-Jerusalem-Preis wurde am 16. März 2018 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Berlin verliehen. Dieser Preis zeichnet jedes Jahr junge Wissenschaftler mit Grundlagenforschung im Bereich neuromuskuläre Erkrankungen aus. Dieses Jahr ging die Auszeichnung zu gleichen Teilen an 2 junge Wissenschaftlerinnen, die eine wegweisende Grundlagenforschung im Bereich der ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erreicht haben: Dr. rer. physiol. Cornelia Tune wurde mit ihren Arbeiten zur „Rolle des Neuropeptids CGRP in der Pathogenese der ALS“ und Frau PD Dr. med. Susanne Vogt mit verschiedenen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der ALS geehrt.
 
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Fachinformation
Der Felix-Jerusalem-Preis wird seit 2013 von Sanofi Genzyme gesponsert und von der Deutschen Gesellschaft für Muskelerkrankungen (DGM) vergeben. „Unser Ziel ist es, das Leben des Patienten zu verbessern und durch innovative Forschungsansätze Betroffenen neue Hoffnung zu geben. Gerade im Bereich der seltenen neuromuskulären Erkrankungen ist es wichtig Grundlagenforschung zu fördern, besonders mit dem Ziel neue Ansätze für Diagnose- und Therapien zu finden“, erklärte Dr. Silke Raab-Pless, Medical Manager, Sanofi Genzyme bei der Übergabe der Preise. „Nur durch solche Pionierarbeit kann beispielsweise Sanofi Genzyme bereits heute für Patienten mit Morbus Pompe – eine seltene angeborene Muskelerkrankung – eine Therapie zur Verfügung stellen und diese weiterentwickeln, wie es gerade in Studien geschieht.“

Quelle: Sanofi Genzyme


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