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Medizin

07. August 2015 G-BA schließt Nutzenbewertungsverfahren für Apremilast zur Behandlung der Plaque-Psoriasis ab

Sechs Monate nach der Markteinführung von OTEZLA® (Apremilast) für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis oder aktiver Psoriasis-Arthritis hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute seinen Beschluss zur Nutzenbewertung für das oral einzunehmende Arzneimittel veröffentlicht. Mit seinem Beschluss bestätigte der G-BA die bisherigen Einschätzungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), dass ein Zusatznutzen von Apremilast gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien - diversen Biologika - aus formal-methodischen Gründen als nicht belegbar gilt. Der Hersteller hatte bereits in seinem Dossier in Kenntnis der formal-methodischen Anforderungen zur Erlangung eines Zusatznutzens darauf verzichtet, einen Zusatznutzen zu beanspruchen.

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"Seit der Marktzulassung im Februar wurden in Deutschland bereits über 1500 Patienten mit OTEZLA® behandelt. Diese starke Nachfrage und die positiven Rückmeldungen von Ärzten und Patienten bestätigen, dass OTEZLA® mit seinem einzigartigen Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprofil und der einfachen Handhabung als Tablette eine wichtige Versorgungslücke in der Behandlung der Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis schließt", kommentiert Gerwin Winter, Geschäftsführer der Celgene GmbH, die Entscheidung des G-BA.

Der chronische, systemische Charakter der Plaque-Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis erfordert eine langfristige, oftmals lebenslange Behandlung der Patienten. Allerdings wird der Einsatz vieler verfügbarer Therapeutika für die Langzeittherapie häufig durch Kontraindikationen, Wechselwirkungen, Wirksamkeitsverlust und Nebenwirkungen eingeschränkt. "Beide Erkrankungen haben eine enorme Auswirkung auf die Lebensqualität der Patienten, daher besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an neuen, effektiven Therapieoptionen", so Prof. Dr. Diamant Thaçi, Facharzt für Dermatologie und Leiter des Exzellenzzentrums Entzündungsmedizin an der Universität zu Lübeck. "Apremilast hat signifikante und klinisch relevante Verbesserungen bei Patienten mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis gezeigt und wird zudem allgemein gut vertragen. Dies bietet Vorteile für Patienten und Ärzte."

Jahrestherapiekosten niedriger als bei zweckmäßigen Vergleichstherapien


In seinem Nutzenbewertungsbeschluss bestätigt der G-BA, dass die Jahrestherapiekosten von Apremilast bereits aktuell niedriger sind als bei zweckmäßigen Vergleichstherapien und dementsprechend die Kosten des Solidarsystems bei einer Behandlung der Patienten mit OTEZLA® im Vergleich sinken. Daher stellt Apremilast beim Einsatz in den zugelassenen Anwendungsgebieten eine wirtschaftliche Therapiealternative dar. Vor diesem Hintergrund beginnen nun die Preisverhandlungen mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit des Medikaments bleibt von all dem unberührt und wird durch den Nutzenbewertungsbeschluss nochmals bestätigt.

Quelle: Celgene


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