Samstag, 8. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

07. August 2017 GLP-1 Rezeptor-Agonist erhält Indikationserweiterung für Kardiovaskuläre Risikoreduktion

Entsprechend der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat die Europäische Kommission die Zulassung von Liraglutid erweitert.
Anzeige:
Als einziger zugelassener GLP-1 Rezeptor-Agonist wurde für Liraglutid (Victoza®) bei Menschen mit Typ 2 Diabetes und einem hohen kardiovaskulären Risiko eine Senkung der kardiovaskulären Sterblichkeit sowie der Gesamtmortalität gezeigt (1). Die überzeugende Evidenz hinsichtlich der kardiovaskulären  Risikoreduktion, basierend auf den Daten der LEADER Studie (1), wurde in die Fachinformation aufgenommen (2). Damit unterstreicht die Europäische Kommission den hohen Stellenwert, den ein geringeres kardiovaskuläres Risiko zusätzlich zur Blutzuckerreduktion in der Behandlung des Typ 2 Diabetes hat. Zudem wird in der Fachinformation nun auch die Möglichkeit der Kombination von Victoza® mit allen Antidiabetika einschließlich kurz und lang wirksamer Insuline abgebildet (2).

In der LEADER Studie reduzierte Liraglutid das Risiko des ersten Auftretens von kardiovaskulärem Tod, nicht-tödlichem  Myokardinfarkt oder nicht-tödlichem Schlaganfall im Vergleich zu Placebo signifikant um 13%, wobei beide Therapien zusätzlich zur Standardbehandlung verabreicht wurden (1). Im Vergleich zu Placebo führte die Behandlung mit Liraglutid zu einer signifikanten Reduktion der kardiovaskulären Todesfälle um 22% sowie zu einer numerischen Reduktion der nicht-tödlichen Myokardinfarkte und der nicht- tödlichen Schlaganfälle.

Liraglutid ist nun der 1. Vertreter seiner Substanzklasse, für den eine Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse in der Fachinformation abgebildet wird.

Quelle: NovoNordisk

Literatur:

(1) Marso SP et al. N Engl J Med 2016;375:311-322.
(2) Fachinformation Victoza®, aktueller Stand.


Anzeige:
Fachinformation

Das könnte Sie auch interessieren

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko
© BillionPhotos.com / fotolia.com

Gute Nachrichten für alle, die das ganze Jahr über in die Sauna gehen: Wer mehrmals wöchentlich sauniert, kann das Schlaganfallrisiko um bis zu 61 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommen ForscherInnen der Medizin Uni Innsbruck und der Universität Ostfinnland in einer gemeinsamen Studie, die das Sauna-Verhalten von über 1.600 Männern und Frauen unter die Lupe genommen hat. Das renommierte Fachjournal Neurology berichtet.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"GLP-1 Rezeptor-Agonist erhält Indikationserweiterung für Kardiovaskuläre Risikoreduktion"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden