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Medizin

25. April 2012 Gastroenterologen empfehlen Hepatitis-Impfungen

Eine Infektion mit Hepatitis-Viren kann zu schwerwiegenden Lebererkrankungen führen. Anlässlich der Europäischen Impfwoche empfiehlt der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng), die bestehenden Impfmöglichkeiten gegen Hepatitis A und B zu nutzen, um sich vor vermeidbaren Folgen zu schützen.
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Nur ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen weiß, dass Hepatits eine Lebererkrankung ist. Ein Viertel dieser jungen Menschen kann keine Übertragungswege benennen und 11 Prozent sind der irrigen Meinung, dass eine Impfung vor Auslandsreisen generell nicht nötig sei. „Es ist beunruhigend, dass gerade junge Leute so wenig für das Risiko sensibilisiert sind“, sagt bng-Experte Dr. Stefan Mauss. Dabei erkranken in Deutschland jedes Jahr gut 5.000 Menschen an Leberkrebs, weil sich die Symptome einer Hepatitis-Infektion oft schleichend und unverdächtig entwickeln und deshalb nicht ernst genommen werden.

Die wichtigsten Übertragungswege für die gefährlichen Formen der Hepatitis-Infektionen sind Blutkontakte und ungeschützter Geschlechtsverkehr. „Wer meint, aufgrund seines Lebenswandels davor gefeit zu sein, der irrt sich in vielen Fällen“, erklärt Dr. Mauss. „Hepatitis B kann beispielsweise auch schon durch kleinere Verletzungen, Tätowierungen oder Piercings übertragen werden.“
Der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen ist Mitglied im Kompetenznetz Hepatitis und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Leberstiftung. Als Experten für Lebererkrankungen bieten die Gastroenterologen vorsorgliche Impfungen, Untersuchungen auf virale Leberentzündungen sowie den Leber-Check an. Sie stellen eine den aktuellen medizinischen Standards entsprechende Behandlung sicher, die chronisch erkrankten Menschen ein Leben trotz und mit Hepatitis ermöglicht.

Quelle: bng


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