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Medizin
25. September 2020

Gefäßentzündung durch rheumatologische Erkrankung: Neue S2k-Leitlinie zum Management der Großgefäßvaskulitiden

Sehstörungen, Erblindung, Schlaganfall – die Komplikationen einer Großgefäßvaskulitis können gravierend sein. Um Folgeschäden zu verhindern, muss die zum rheumatischen Formenkreis zählende Gefäßentzündung früh erkannt und konsequent behandelt werden. Im Idealfall geschieht dies durch ein interdisziplinäres Ärzteteam, an dem neben Rheumatologen auch Augenärzte, Gefäßmediziner, Radiologen und andere Fachärzte beteiligt sind. Doch welche diagnostischen Möglichkeiten gibt es und wie sollte die fachübergreifende Therapie aussehen? Den aktuellen Stand des Wissens hierzu haben Experten nun in einer deutschsprachigen Leitlinie zusammengefasst. Die S2k-Leitlinie zum Management der Großgefäßvaskulitiden haben Vertreter aller beteiligten Fachrichtungen sowie Patientenvertreter unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) erarbeitet.

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