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Medizin

03. April 2019 Hämophilie: Förderung von Projekten zur Erhaltung und Verbesserung des Gelenkstatus

Die Faktor VIII-Prophylaxe ist in Deutschland aktueller Therapiestandard, um unter anderem die Gelenkgesundheit von Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter zu erhalten. Doch Gelenkblutungen und Hämarthrosen schränken noch viele, auch junge Betroffene in ihrem Alltag ein. Bayer macht sich seit Jahren für die Verbesserung und den Erhalt der Gelenkgesundheit von Hämophilie-Patienten stark und sucht den Austausch mit Institutionen, um innovative Konzepte zur Erhaltung der Gelenkgesundheit weiter voranzutreiben. Zum Welthämophilietag am 17. April 2019 schreibt Bayer die dritte Bewerbungsrunde des Spendenprogramms JOINT HEALTH aus. Bayer ruft Fachleute in der Hämophilietherapie auf, ihre Projekte und neue Initiativen zur Gelenkgesundheit einzureichen.
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Fachinformation
Bewerbungen für das JOINT HEALTH Spendenprogramm können therapeutische Konzepte zur Prävention von Gelenkschäden sein oder innovative Therapieansätze zur Verbesserung von Mobilität, Muskulatur und Motorik. Zugelassen sind außerdem Aus- und Weiterbildungsangebote oder Patientenprogramme zur Optimierung der Adhärenz bei der Prophylaxe. Auch wissenschaftliche Forschung, Studien oder Erhebungen auf dem Gebiet der Gelenkgesundheit können mit dem JOINT HEALTH Spendenprogramm gefördert werden.

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist startet am 17. April 2019. Einsendeschluss ist der 31. August 2019. Die PDF-Datei der Ausschreibungsbroschüre und das Bewerbungsformular können ab sofort per E-Mail angefordert werden bei: elke.kellermann@bayer.com.

Projektförderung für ausgewählte Konzepte

Das Spendenprogramm JOINT HEALTH ist mit einem Gesamtvolumen von 750.000 Euro über einen Zeitraum von 3 Jahren ausgestattet und wurde von Bayer 2017 ins Leben gerufen. Pro Jahr werden insgesamt 250.000 Euro ausgeschüttet, jeweils 5 bis 10 Konzepte werden mit 25.000 bis 50.000 Euro gefördert. Bayer unterstützte im Rahmen des Spendenprogramms bislang 15 Projekte mit insgesamt 500.000 Euro.

Beratung durch Expertengremium

Ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat berät Bayer bei der Entscheidung über die Spendenvergabe. Dem Beirat gehören 6 Experten aus den Bereichen Hämophilie und Orthopädie an: der ehemalige Leiter des Hämophilie-Zentrums Bonn Dr. Hans-Hermann Brackmann, der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Hämophiliegesellschaft (DHG) e.V. Björn Drebing, die Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain Dr. Saskia Gottstein, der Chefarzt der Kölner Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Prof. Dr. Peter Pennekamp, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V. Christian Schepperle und die Redakteurin des Fachmagazins „Thrombosis and Haemostasis“ Dr. Elinor Switzer. Neben Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte bewerten die Experten diese auch nach ihrer Effektivität in Hinblick auf die Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention der Gelenkgesundheit. Wissenschaftliche Qualität, Methodik der Umsetzung und Nachhaltigkeit sind weitere Beurteilungskriterien.

Teilnahmebedingungen

Beim JOINT HEALTH Spendenprogramm können sich Hämophiliezentren, Kliniken und andere ärztliche oder pflegerische Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bewerben, aber auch privat geführte Institutionen – sofern sie sich im Zusammenschluss mit einem gemeinnützigen Verein bewerben, einem gemeinnützigen Verein angeschlossen sind oder einen gemeinnützigen Gesellschaftszweck haben. Die ausgewählten Spendenempfänger verpflichten sich, die zweckentsprechende Verwendung der Fördersumme gegenüber Bayer und dem wissenschaftlichen Beirat zu dokumentieren.

Quelle: Bayer


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