Mittwoch, 3. Juni 2020
Navigation öffnen

Medizin

03. April 2019 Hämophilie: Förderung von Projekten zur Erhaltung und Verbesserung des Gelenkstatus

Die Faktor VIII-Prophylaxe ist in Deutschland aktueller Therapiestandard, um unter anderem die Gelenkgesundheit von Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter zu erhalten. Doch Gelenkblutungen und Hämarthrosen schränken noch viele, auch junge Betroffene in ihrem Alltag ein. Bayer macht sich seit Jahren für die Verbesserung und den Erhalt der Gelenkgesundheit von Hämophilie-Patienten stark und sucht den Austausch mit Institutionen, um innovative Konzepte zur Erhaltung der Gelenkgesundheit weiter voranzutreiben. Zum Welthämophilietag am 17. April 2019 schreibt Bayer die dritte Bewerbungsrunde des Spendenprogramms JOINT HEALTH aus. Bayer ruft Fachleute in der Hämophilietherapie auf, ihre Projekte und neue Initiativen zur Gelenkgesundheit einzureichen.
Anzeige:
Bewerbungen für das JOINT HEALTH Spendenprogramm können therapeutische Konzepte zur Prävention von Gelenkschäden sein oder innovative Therapieansätze zur Verbesserung von Mobilität, Muskulatur und Motorik. Zugelassen sind außerdem Aus- und Weiterbildungsangebote oder Patientenprogramme zur Optimierung der Adhärenz bei der Prophylaxe. Auch wissenschaftliche Forschung, Studien oder Erhebungen auf dem Gebiet der Gelenkgesundheit können mit dem JOINT HEALTH Spendenprogramm gefördert werden.

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist startet am 17. April 2019. Einsendeschluss ist der 31. August 2019. Die PDF-Datei der Ausschreibungsbroschüre und das Bewerbungsformular können ab sofort per E-Mail angefordert werden bei: elke.kellermann@bayer.com.

Projektförderung für ausgewählte Konzepte

Das Spendenprogramm JOINT HEALTH ist mit einem Gesamtvolumen von 750.000 Euro über einen Zeitraum von 3 Jahren ausgestattet und wurde von Bayer 2017 ins Leben gerufen. Pro Jahr werden insgesamt 250.000 Euro ausgeschüttet, jeweils 5 bis 10 Konzepte werden mit 25.000 bis 50.000 Euro gefördert. Bayer unterstützte im Rahmen des Spendenprogramms bislang 15 Projekte mit insgesamt 500.000 Euro.

Beratung durch Expertengremium

Ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat berät Bayer bei der Entscheidung über die Spendenvergabe. Dem Beirat gehören 6 Experten aus den Bereichen Hämophilie und Orthopädie an: der ehemalige Leiter des Hämophilie-Zentrums Bonn Dr. Hans-Hermann Brackmann, der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Hämophiliegesellschaft (DHG) e.V. Björn Drebing, die Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain Dr. Saskia Gottstein, der Chefarzt der Kölner Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Prof. Dr. Peter Pennekamp, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V. Christian Schepperle und die Redakteurin des Fachmagazins „Thrombosis and Haemostasis“ Dr. Elinor Switzer. Neben Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte bewerten die Experten diese auch nach ihrer Effektivität in Hinblick auf die Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention der Gelenkgesundheit. Wissenschaftliche Qualität, Methodik der Umsetzung und Nachhaltigkeit sind weitere Beurteilungskriterien.

Teilnahmebedingungen

Beim JOINT HEALTH Spendenprogramm können sich Hämophiliezentren, Kliniken und andere ärztliche oder pflegerische Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bewerben, aber auch privat geführte Institutionen – sofern sie sich im Zusammenschluss mit einem gemeinnützigen Verein bewerben, einem gemeinnützigen Verein angeschlossen sind oder einen gemeinnützigen Gesellschaftszweck haben. Die ausgewählten Spendenempfänger verpflichten sich, die zweckentsprechende Verwendung der Fördersumme gegenüber Bayer und dem wissenschaftlichen Beirat zu dokumentieren.

Quelle: Bayer


Anzeige:

Das könnte Sie auch interessieren

Über 6 Millionen an Osteoporose erkrankt

Über 6 Millionen an Osteoporose erkrankt
© decade3d / Fotolia.com

6,3 Millionen Menschen leiden heute in Deutschland an Osteoporose.(1) Jede vierte Frau über 50 Jahren ist betroffen, jeder 17. Mann.1 Jedes Jahr erkranken rund 885.000 Menschen neu an der Volkskrankheit.(1) Häufig bleibt jedoch die Krankheit unerkannt und unbehandelt. Nur 25 Prozent der Erkrankten werden in Deutschland medikamentös behandelt.(2) Im Vergleich: In Frankreich erhalten fast 60 Prozent der Erkrankten, in Spanien über 80 Prozent eine Osteoporose-Therapie.(2) Diagnose- sowie Behandlungsmöglichkeiten werden in Deutschland nicht ausreichend genutzt, warnen...

Arzneimittelbehörden rufen weltweit zur verstärkten Meldung von Nebenwirkungen auf

Arzneimittelbehörden rufen weltweit zur verstärkten Meldung von Nebenwirkungen auf
© nmann77 / fotolia.com

In einer gemeinsamen Kampagne fordern derzeit Arzneimittelbehörden weltweit Patientinnen und Patienten dazu auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Appell, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen bei Kindern zu melden. Weitere Zielgruppen sind Schwangere sowie stillende Frauen, die eine sichere Anwendung von Arzneimitteln sowie die Meldung möglicher Nebenwirkungen sensibilisiert werden sollen. In Deutschland werden diese Meldungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hämophilie: Förderung von Projekten zur Erhaltung und Verbesserung des Gelenkstatus"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Ende der Maskenpflicht in Bulgarien – Regierungschef Boiko Borissow drängt auf ein Ende der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht ab dem 15. Juni 2020 (dpa, 03.06.2020).
  • Ende der Maskenpflicht in Bulgarien – Regierungschef Boiko Borissow drängt auf ein Ende der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht ab dem 15. Juni 2020 (dpa, 03.06.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden