Donnerstag, 24. September 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

06. November 2012 Helicobacter pylori-Eradikation: Zusätzliche Therapie mit hochdosierten Lactobazillen steigert den Behandlungserfolg

Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Völlegefühl: Hinter solchen Beschwerden steckt oft eine Magenschleimhautentzündung. Knapp sieben Millionen Deutsche sind davon jährlich betroffen. Häufigster Auslöser ist der Magenkeim Helicobacter pylori. Eine Studie von Canducci et al. (1) zeigte: Wird die klassische Tripletherapie aus zwei Antibiotika und einem Magensäureblocker durch hochdosierte Lactobazillen (Lacteol®) begleitet, steigert dies signifikant die Eradikationsrate von 72 auf 88%.

Anzeige:
Fachinformation

An dieser prospektiven, randomisierten Studie nahmen 120 Patienten teil, die positiv auf Helicobacter pylori getestet worden waren.  Die Patienten erhielten über 7 Tage  eine Dreifach-Therapie aus Rabeprazol (zweimäl täglich 20 mg), Clarithromycin (dreimal täglich 250 mg) und Amoxicillin (dreimal täglich 500 mg). Zuvor fand eine randomisierte Einteilung in zwei Gruppen statt: Eine Gruppe erhielt keine zusätzliche Behandlung, die Patienten der anderen Gruppe erhielten zusätzlich dreimal täglich eine Dosis Lacteol® mit jeweils 10x109 hitzeinaktivierten Lactobazillen (fermentum und delbrueckii). Ergebnis: Patienten, die Lacteol® on-top erhalten hatten, erzielten eine Eradikationsrate von 88%. Ohne Lacteol® waren nur 72% der Patienten frei von Helicobacter pylori.

Diese Studie zeigt, dass hochdosierte Milchsäurebakterien die Eradikationsrate bei Helicobacter pylori signifikant steigern und eröffnet weitere Einsatzmöglichkeiten für das Präparat, das seine Effektivität mit einer Vierfach-Wirkung bei Diarrhö unter Beweis gestellt hat.
Lacteol® enthält hitzeinaktivierte Milchsäurebakterien und wirkt durch ein Zusammenspiel vielfältiger Mechanismen effektiv gegen Diarrhö - unabhängig, ob die Erkrankung von Viren oder Bakterien verursacht wird.

Biofilm verhindert die Invasion pathogener Mikroorganismen

Die hitzeinaktivierten Milchsäurebakterien (Lactobacillus fermentum und Lactobacillus delbrueckii) in Lacteol® besitzen ein ausgeprägtes Adhäsionsvermögen an Epithelzellen der Mukosa. Sie bilden im Darm eine Art Biofilm, der die Adhäsion und Invasion pathogener, Durchfall erregender Mikroorganismen hemmt.

Antimikrobielle Wirkung

Milchsäurebakterien in Lacteol® sezernieren während des Fermentationsprozesses in das Kulturmedium Substanzen, die eine antimikrobielle Wirkung auf zahlreiche pathogene Keime ausüben - z.B. gegen die  bakteriellen Erreger der Diarrhö wie Salmonella typhimurium, Salmonella paratyphi, E. coli und eine ganze Reihe weiterer grampositiver und gramnegativer Bakterien.

Immunstimulation

Lacteol® bewirkt eine unspezifische Immunstimulation der Schleimhäute mit vermehrter IgA-Synthese. Damit wird die körpereigene antimikrobielle Darmbarriere auf natürliche Weise verstärkt.

Regeneration der Darmflora wird gefördert
Lacteol® stimuliert das Wachstum der säurebildenden Darmflora. Damit baut sich das normale biologische Gleichgewicht im Darm wieder auf.

 
Literaturhinweis:
(1) Canducci et al. 2000, Pharmacol Ther., 14,1625-1629

Quelle: Pohl-Boskamp


Anzeige:

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Helicobacter pylori-Eradikation: Zusätzliche Therapie mit hochdosierten Lactobazillen steigert den Behandlungserfolg"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).