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Medizin

09. Oktober 2019 Hygroton® als die HCT-Alternative – Bluthochdruck leitliniengerecht und effektiv behandeln

Eine Hypertonie ist eng mit kardiovaskulären Ereignissen assoziiert. Mit einem erhöhten Blutdruck steigt das Risiko für Schlaganfall, Myokardinfarkt, plötzlichen Herztod, Herzinsuffizienz und periphere arterielle Verschlusskrankheit sowie terminale Niereninsuffizienz. Umso wichtiger ist, dass eine vorliegende Hypertonie schnell und effektiv therapiert wird. Mit Chlortalidon steht ein seit 60 Jahren bewährter und umfangreich dokumentierter Wirkstoff zur Verfügung, der für eine effektive Blutdrucksenkung steht.
Chlortalidon (Hygroton®) gilt als die Hydrochlorothiazid (HCT)-Alternative und kann bereits in geringen Dosierungen eine effektive Blutdrucksenkung erzielen. Das Langzeitdiuretikum und Antihypertensivum mit dem Wirkstoff Chlortalidon wird zur Behandlung von kardialen, hepatischen und nephrogenen Ödemen, Hypertonie, manifester Herzinsuffizienz sowie renaler Diabetes insipidus eingesetzt. Als Blutdrucksenker ist es das leitliniengerechte Thiazid-Diuretikum, das sich seit 60 Jahren bewährt hat, umfangreich dokumentiert ist und das explizit in den Leitlinien genannt wird. In der Dosis von 12,5 mg kann Chlortalidon genauso wie HCT mit anderen antihypertensiven Wirkstoffen kombiniert werden.

Studie weist Überlegenheit von Chlortalidon nach

In der ALLHAT-Studie, einer der größten Hypertonie-Studien1 mit mehr als 42.000 Patienten, konnte gezeigt werden, dass Chlortalidon sowohl ACE-Hemmern (Lisinopril) als auch Calciumantagonisten (Amlodipin) signifikant überlegen ist. Chlortalidon wies bezüglich Herzinsuffizienz eine 6-Jahres Rate von 7,7 % auf. Das Risiko einer Herzinsuffizienz für Lisinopril lag hingegen bei 8,7 % und für Amlodipin bei 10,2 %. Insgesamt war das Thiazid-Diuretikum bei der Verhinderung einer oder mehrerer kardiovaskulärer Erkrankungen überlegen. Zudem ist es kostengünstiger und wird daher von den Autoren als First-Line-Option im Rahmen der antihypertensiven Therapie empfohlen.

Problemlose Umstellung und Kombination möglich

Hygroton® ist mit den Wirkstärken 25 mg und 50 mg in jeweils zwei Packungsgrößen mit 50 sowie 100 Tabletten erhältlich. Eine Umstellung von HCT auf Chlortalidon ist problemlos möglich, da keine Änderungen im Therapieschema notwendig sind. Eine möglicherweise etwas stärkere Blutdrucksenkung als bei HCT sollte berücksichtigt werden. Eine einseitige Bruchkerbe in der Tablette ermöglicht eine einfache Dosierung.

Lieferfähigkeit sichergestellt

Aufgrund eines Rote-Hand-Briefs zu Nebenwirkungen des Wirkstoffs Hydrochlorothiazid kam es in diesem Jahr kurzzeitig zu einer erhöhten Nachfrage und damit zu Lieferengpässen von Hygroton®. Die effektive und leitliniengerechte HCT-Alternative ist seit Sommer 2019 wieder wie gewohnt über den pharmazeutischen Großhandel ausreichend erhältlich.



Pflichttext:
Hygroton® 25 mg/- 50 mg. Wirkstoff: Chlortalidon. Zusammensetzung: Wirkstoff: Chlortalidon. Zusammensetzung: 1 Tablette enthält 25 mg/ - 50 mg Chlortalidon. Sonstige Bestandteile: Carboxymethylstärke-Natrium, Farbstoff E 172, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Povidon, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose. Anwendungsgebiete: kardiale, hepatische und nephrogene Ödeme; Hypertonie; manifeste Herzinsuffizienz; renaler Diabetes insipidus. Gegenanzeigen: Anurie, schwere Nierenfunktionsstörungen, Glomerulonephritis, schwere Leberfunktionsstörungen, Hyperkalzämie, therapieresistente Hypokaliämie oder Zustände mit erhöhten Kaliumverlusten, symptomatische Hyperurikämie, Überempfindlichkeit gegen Chlortalidon, Thiazide, Sulfonamidderivate oder einen der sonstigen Bestandteile; Schwangerschaft und Stillzeit. Vorsicht bei Patienten mit Diabetes mellitus oder Gicht. Achtung: Therapie abbrechen bei therapieresistenter Entgleisung des Elektrolythaushalts, Pankreatitis, Blutbildungsveränderungen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie), akuter Cholezystitis, Auftreten einer Vaskulitis,Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit. Nebenwirkungen: Hypokaliämie, Hyperurikämie, Erhöhung der Cholesterin- und Triglyceridspiegel, Hyponatriämie, Hypomagnesiämie, Hyperglykämie, Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe vor allem zu Behandlungsbeginn, Urtikaria, Pruritis, Exantheme, Hypotonie der Skelettmuskulatur, Muskelkrämpfe, lageabhängige Hypotonie, Palpitationen, Schwindel- und Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, gastrointestinale Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchbeschwerden, krampfartige Beschwerden im Bauchraum, Obstipation, Diarrhö, Impotenz, Hyperkalzämie, Glukosurie, Verschlechterung einer diabetischen Stoffwechsellage, Gicht, Photosensibilität, intrahepatische Cholestase oder Gelbsucht, kardiale Arrythmien, Parästhesien, Kopfschmerzen, Thrombozytopenie, Leukopenie, Agranulozytose, Eosinophilie, Sehstörungen, Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit, hypochlorämische Alkalose, Pankreatitis, idiosynkratische Lungenödeme, allergische interstitielle Nephritis und Vaskulitis. Warnhinweis: Enthält Lactose. Dopinghinweis. Verschreibungspflichtig. Stand: November 2018. Trommsdorff GmbH & Co. KG, 52475 Alsdorf.

 

Quelle: Trommsdorff

Literatur:

(1) Jama 2002; 288:2981-97, Major outcomes in high-risk hypertensive patients randomized to angiotensin-converting enzyme inhibitor or calcium channel blocker vs diuretic: The Antihypertensive and Lipid-Lowering Treatment to Prevent Heart Attack Trial (ALLHAT).


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