Freitag, 28. Februar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

11. September 2019 Hypoglykämien: Aufklärung über Soziale Medien

Auch eine intensive Schulung und die Beachtung aller Empfehlungen können nicht immer verhindern, dass es bei Menschen, deren Diabetes beispielsweise mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen behandelt wird, zu Hypoglykämien kommt. Viele Patienten sind jedoch nur unzureichend über das Thema Hypoglykämien informiert und sprechen auch nicht mit ihrem Arzt darüber – oft aus dem Schuldgefühl heraus, trotz Schulung in eine solche Situation geraten zu sein (1). Mit einer neuen Kampagne in sozialen Medien möchte Lilly Diabetes Betroffene und ihre Angehörigen auf einfache und verständliche Weise über das Thema Unterzuckerungen informieren, damit sie Hypoglykämien künftig besser bewältigen können.
Anzeige:
Fachinformation
Besonders eine Behandlung mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen kann bei Menschen mit Diabetes das Risiko für eine Hypoglykämie erhöhen (2). Dabei kann es auch zu schweren Hypoglykämien kommen, die bei Typ-1-Diabetes im Durchschnitt 1-1,7 Mal pro Jahr auftreten und bei Typ-2-Diabetes etwa einmal jährlich (3, 4). Während sich die Betroffenen bei leichter Unterzuckerung selbst durch die Einnahme von Glukose helfen können, müssen Patienten mit schwerer Hypoglykämie von Dritten notfallmäßig versorgt werden (3). Geschieht das nicht, kann das folgenschwere Konsequenzen haben, wie Stürze, Unfälle, Krämpfe, Koma oder sogar Tod (2).
Obwohl Menschen mit Diabetes in der Regel über die Ursachen, Risikofaktoren, Symptome und die Behandlung von Hypoglykämien geschult werden, kann es unerwartet zu solchen Ereignissen kommen, denn Hypoglykämien sind nicht immer kalkulierbar. Für die Betroffenen ist dies dann nicht selten mit dem Gefühl verknüpft, versagt zu haben – ein wesentlicher Grund, warum das Thema Unterzuckerung im Gespräch mit dem Arzt gerne vermieden wird (1).

Ziel: Bessere Vorbereitung

Um dieser Sprachlosigkeit entgegenzuwirken, hat Lilly Diabetes eine Awareness-Kampagne in den Social-Media-Kanälen des Unternehmens gestartet, die das Ziel hat, Patienten und ihre Angehörigen auf einfache und verständliche Weise über Hypoglykämien und ihre Behandlung zu informieren, so dass sie künftig für den Fall der Fälle besser gerüstet sind. Die Kampagne „Unterzucker: Kenne Deinen Begleiter“ erläutert im Facebook-Kanal von Lilly  „DIAry: Dein Alltag mit Diabetes“ die verschiedenen Aspekte der Hypoglykämie. Damit Interessierte sich bald auch in Bild und Ton über das Thema informieren können, plant Lilly Diabetes, zukünftig auch im Youtube-Kanal, der ebenfalls den Titel „DIAry: Dein Alltag mit Diabetes“ trägt, verschiedene Videos über Diabetes und Hypoglykämie anzubieten. Wissenswertes zum Thema Hypoglykämie finden Patienten und ihre Angehörigen darüber hinaus auf der Website von Lilly Diabetes www.hypo-hilfe.de.
Für Ärzte bietet Lilly Diabetes den DocCheck-Kanal „Zuckerzentrum“ an. Im Fokus stehen hier neben laufend aktualisierten wissenschaftlichen Informationen zu Hypoglykämie und anderen Diabetes-Themen auch Zusammenfassungen neuer Studienergebnisse oder Berichte von Diabetes-Kongressen wie dem DDG.

Quelle: Lilly

Literatur:

(1) Kern W et al. Exp Clin Endocrinol Diabetes. 2017; 125 (9): 592-597.
(2) Frier BM. Nat Rev Endocrinol. 2014; 10 (12): 711-722.
(3) S3-Leitlinie Therapie des Typ-1-Diabetes. Diabetologie und Stoffwechsel 2018; 13 (S03): 1-58.
(4) Edridge CL et al. PLoS ONE 2015; 10 (6): e0126427. doi:10.1371/journal.pone.0126427.


Das könnte Sie auch interessieren

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen
© Photographee.eu / Fotolia.com

In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4 Prozent der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der sogenannten „Internet Gaming Disorder Scale“. Bei den Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. Der Anteil der betroffenen Mädchen und jungen Frauen liegt mit 2,9 Prozent deutlich niedriger. Das zeigt der Report „Game over“...

10 Fakten über Psychotherapie

10 Fakten über Psychotherapie
© hollandog / fotolia.com

Psychotherapie ist ein effektiver und sinnvoller Weg aus Krisen und Problemen. Wäre da nicht das Imageproblem. Um dieser Stigmatisierung entgegenzuwirken, wurde mit dem 5. Februar der Tag des Psychotherapeuten ausgerufen. Ein wichtiger Jahrestag, der zur Aufklärung von Missverständnissen beiträgt und das Bewusstsein für die lebenswichtige Arbeit schärft, die von Therapeuten täglich geleistet wird. Dr. Anabel Ternès ist Gründerin der digitalen Service-Plattform Psychologio, die Betroffenen einen vereinfachten Zugang zu einer...

Wissen ist das beste Beruhigungsmittel – Das Blog zur Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense

Wissen ist das beste Beruhigungsmittel – Das Blog zur Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense
© Newsenselab GmbH

Nur wer die wesentlichen Vorgänge von Migräne- und Kopfschmerz-Attacken in seinem Körper versteht, erlangt genug Orientierung und Kompetenz im Umgang mit seiner Krankheit. Darum haben wir von der Migräne und Kopfschmerz-App M-sense ein Blog gestartet, in dem wir unsere Expertise teilen und diskutieren: von aktuellen Studien bis zur weiterführenden Link-Sammlung, von Erfahrungen, Rückschlägen und Hilfe. Doch vor allem möchten wir hier Wissen, Kompetenz und Verständnis vermitteln. Die M-sense-Nutzer sollen ebenfalls zu Wort kommen,...

Schlaflose Nächte und grüner Star gehen oft Hand in Hand

Schlaflose Nächte und grüner Star gehen oft Hand in Hand
© HQUALITY - stock.adobe.com

Menschen, die an der Augenerkrankung grüner Star (Glaukom) leiden, sind häufig auch von Schlafstörungen betroffen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass verschiedene Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit einem grünen Star verbunden sind1. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Schlafstörungen entweder ein Risikofaktor für das Glaukom oder eine Folge dessen sein könnten. Die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft erinnert vor diesem Hintergrund daran, dass der grüne Star nur durch eine augenärztliche Untersuchung entdeckt...

Wenn das Herz stockt: Herzinfarkt erkennen und behandeln

Wenn das Herz stockt: Herzinfarkt erkennen und behandeln
© psdesign1 - stock.adobe.com

Nach wie vor stellen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems in Deutschland die häufigste Todesursache dar. Dennoch lässt sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher Mortalitätsrückgang verzeichnen. Laut Deutschem Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e. V. ist die Zahl der Todesfälle rückläufig und hat sich seit dem Jahr 1980 sogar halbiert. „Aufgrund der guten Notfallversorgung können wir viele Patienten schnell und zielgerichtet behandeln“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Fehske, Chefarzt der Kardiologie und Inneren Medizin...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hypoglykämien: Aufklärung über Soziale Medien "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.