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Medizin

01. März 2018 Inflammation Summit 2018: 2. interdisziplinäres Fachforum zum Erfahrungsaustausch

Mit dem Inflammation Summit wurde Dermatologen, Rheumatologen und Gastroenterologen ein interdisziplinäres Fachforum zum Erfahrungsaustausch geboten. Anfang Februar 2018 diskutierten zum zweiten Mal in Berlin 240 Ärzte und Referenten über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen und deren Therapien. Neben spannenden Vorträgen zu aktuellen Fragen und praxisnahen Workshops erörterten Ärzte fachübergreifend anspruchsvolle Kasuistiken.
Im Fokus der mit 12 CME-Punkten zertifizierten Fortbildung Inflammation Summit stand der interdisziplinäre Austausch von Gastroenterologen, Rheumatologen und Dermatologen. Ziel war es, sich mit Kollegen aus dem eigenen sowie den anderen Fachgebieten zu vernetzen, die ebenfalls Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen betreuen. Das Programm war interaktiv aufgebaut und bot den Teilnehmern zahlreiche Chancen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und zu lernen. Ein fachübergreifender, wissenschaftlicher Beirat gestaltete die Fortbildung unabhängig. Dieser bestand aus dem Gastroenterologen Prof. Raja N. Atreya, Erlangen, dem Rheumatologen Prof. Ulf Müller-Ladner, Bad Nauheim, und dem Dermatologen Prof. Marc Alexander Radtke, Hamburg.

Interdisziplinäres Fortbildungsprogramm zum Nutzen der Patienten

„Chronisch-entzündliche Erkrankungen beruhen fast immer auf pathogenetischen Mechanismen, die vor Organgrenzen nicht Halt machen“, sagte der Dermatologe Prof. Matthias Augustin, Hamburg, und betonte die Bedeutung der interdisziplinären Betreuung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen: „Für eine Zusammenarbeit spricht nicht nur das hohe Aufkommen an Komorbiditäten. Auch die Komplexität der Systemtherapie, des Patientenmanagements und der psychosozialen Versorgung der Patienten erfordert die Vernetzung der Disziplinen.“

Im Rahmen des eineinhalb tägigen Programms wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Pathomechanismen inflammatorischer Erkrankungen wie Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Morbus Crohn thematisiert. Die Referenten stellten neue Therapieoptionen und ihre Relevanz für die Praxis in gemeinsamen Vorträgen vor. Im Plenum wurden kniffelige Kasuistiken diskutiert – immer mit dem Ziel, den Nutzen der Interdisziplinarität für die Behandlung der Patienten anschaulich darzustellen. Zahlreiche fachübergreifende Workshops mit einer breit gefächerten Themenauswahl rundeten das Programm ab: In diesen erörterten die Experten Themen wie beispielsweise Impfungen und Immunsuppression, Einsatz von Biologika bei Malignom in der Vorgeschichte, Therapiesicherheit während der Schwangerschaft und Diabetes als entzündliche Erkrankung unter den Fachdisziplinen.

„Insgesamt brachte jede Fachgruppe ihre eigenen Aspekte mit. Dadurch hatten wir in den 2 Tagen eine großartige Mischung aus Pathophysiologie, praktischen Ansätzen und Fällen. Wir erfuhren nicht nur wichtige und wissenswerte Details für unseren Therapiealltag, sondern auch, dass die Vernetzung der Fachgruppen essentiell für die Behandlung von Patienten mit chronisch-entzündliche Erkrankungen ist“, fasste Prof. Markus Gaubitz, Münster, den Inflammation Summit 2018 zusammen.

Der nächste überregionale Inflammation Summit wird vom 29. bis 30. März 2019 stattfinden.

Quelle: Janssen


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