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Medizin

16. Mai 2017
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Preis für Initiative zur Erhöhung der Rezeptqualität

Sie gehören zu den wichtigsten Kommunikationsmedien im ambulanten Versorgungssektor – die Rede ist von Rezepten. Die formal korrekte Ausstellung der Dokumente ist wichtig, damit die Weiterversorgung der Patienten möglichst ohne Zeitverzögerung und Medikationsfehler erfolgt. Eine Initiative zur Erhöhung der Rezeptqualität des Universitätsklinikums Heidelberg wurde nun zum Sieger des Deutschen Preises für Patientensicherheit 2017 ernannt.
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Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) hat diese Entscheidung gemeinsam mit weiteren Jurymitgliedern getroffen. Die ersten drei Preise wurden im Rahmen der 12. Jahrestagung des APS verliehen, die am 4. und 5. Mai in Berlin stattgefunden hat. Sie sind mit insgesamt 19.500 Euro dotiert.
 
Am Universitätsklinikum Heidelberg werden zurzeit circa 250.000 Rezepte pro Jahr ausgestellt. Um die formale Qualität zu verbessern, hat das Klinikum vor fünf Jahren eine Initiative ins Leben gerufen. „Im Zentrum stand die Einführung eines Rezeptmonitors – also einer zentralen Koordinationsstelle, über die Beschlüsse des Klinikumsvorstands in die Breite des Klinikums getragen werden können. So wurden Einrichtungen, die die Umsetzung der Initiative unterstützen können, wie das Zentrum für Informations- und Medizintechnik oder die Klinikapotheke mit den Entwicklern der Rechtschreibesoftware vernetzt“, erläutert Dr. Hanna Seidling vom Universitätsklinikum Heidelberg, Leiterin der Kooperationseinheit Klinische Pharmazie der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, wo die Koordinationsstelle angesiedelt ist. „Zudem stellt der Rezeptmonitor die kontinuierliche Vor-Ort-Betreuung und Schulungen in den einzelnen Ambulanzen sicher.“ Durch diese Maßnahmen sei die formale Qualität der Rezepte erheblich erhöht worden.
 
„Das große Engagement der Mitarbeiter in den Ambulanzen, die nahezu flächendeckende Einführung der Rezeptschreibesoftware und eine konsequente wissenschaftliche Begleitung unter Beteiligung der öffentlichen Apotheken im Umfeld, die auch durch die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg unterstützt wurde, trugen unter anderem entscheidend zum Gelingen des Projekts bei“, sagt Christine Katharina Faller von der gleichen Abteilung des Universitätsklinikums Heidelberg, die stellvertretend für alle Projektbeteiligten spricht.
 
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