Montag, 28. September 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

04. Dezember 2017
Seite 1/2
Intravenöse Eisentherapie für mehr Lebensqualität

Das Eisendefizit ist die häufigste Mangelerkrankung des Menschen und kann mit vielfältigen, allerdings oft unspezifischen Symptomen einhergehen (1). Mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) steht seit 10 Jahren eine Option zur i.v. Eisensubstitution zur Verfügung, deren Wirksamkeit unter anderem auf die Hämoglobinkonzentration, die Sauerstoffaufnahme, die körperliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität bei verschiedenen Grunderkrankungen belegt ist (2,3,4,5,6). Derzeit wird der Effekt von ferinject® auch auf Morbidität und Überleben bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel untersucht (7,8).
Anzeige:
Fachinformation
Die Kampagne ist gut begründet, denn der Eisenmangel stellt weltweit ein großes Problem dar. Global sind schätzungsweise 600 Millionen Menschen betroffen, in Europa weisen 5 bis 10% der Allgemeinbevölkerung ein Eisendefizit auf (1). Allerdings liegen die Prävalenzraten in bestimmten Kollektiven deutlich höher, sie betragen bei Krebspatienten 43% (10), bei Patienten mit Herzinsuffizienz 50% (11) und bei Patienten mit  Darmerkrankungen (CED) 60 bis 80% (12). Die Betroffenen entwickeln häufig eine Anämie und leiden an reduzierter Leistungsfähigkeit , Morbidität und Mortalität sind dabei meist erhöht (5,11,13,14,15,16,17,18,19). Wenn Patienten symptomatisch sind, raten Leitlinien daher zur Eisen Substitution (1,20,21).

Limitation oraler Formulierungen

ferinject® ist indiziert zur Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber oralem Eisen, Eisenresorptionsstörungen, Anwendungsbarrieren oder nicht ausreichendem Ansprechen auf orale Formulierungen sollte somit eine intravenöse Substitution in Betracht gezogen werden (1). Vifor blickt auf eine langjährige Erfahrung mit der i.v. Substitution von Eisen zurück. Nach venofer®  brachte das Unternehmen 2007 mit ferinject® sein zweites i.v. Präparat auf den Markt.

Entwicklungssprung für die Eisentherapie

„Damit hat Vifor hervorragende Innovationen entwickelt und auf den Markt gebracht und ist in der Behandlung des Eisenmangels zu einem bevorzugten Partner der Ärzte geworden“, sagt Dr. rer. nat. Peter Geisser, ehemaliger Forschungsleiter bei Vifor.

ferinject® stellt in mehrfacher Hinsicht einen Fortschritt gegenüber den bis dato verfügbaren Präparaten dar: „Zum einen zeichnet es sich durch eine hohe Komplexstabilität aus, wodurch das Eisen nur langsam freigesetzt wird und toxische Reaktionen sowie oxidativer Stress minimiert werden“, erklärt Geisser (22). „Zum anderen erlaubt es die Formulierung, mit einer einzigen Infusion bis zu 1.000 mg Eisen innerhalb von 15 MinutenΩ zu verabreichen und die Eisenspeicher rasch aufzufüllen“ (22,23,24). So führte ferinject® beispielsweise bei CED-Patienten innerhalb von 12 Wochen zur Normalisierung der Hb-Werte und verbesserte die Lebensqualitä (24,25). „Und schließlich treten unter ferinject® keine Dextran-induzierten anaphylaktischen Reaktionen auf“, sagt Geisser (22).
 
Vorherige Seite

Anzeige:

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Intravenöse Eisentherapie für mehr Lebensqualität"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).