Dienstag, 22. Januar 2019
Navigation öffnen

Aktuelle Infos für Ärzte

15. Mai 2018 JOINT HEALTH fördert Projekte zur Gelenkgesundheit bei Hämophilie

Menschen mit schwerer Hämophilie A steht in Deutschland eine gute Prophylaxe zur Verfügung. Trotzdem leiden viele, selbst junge Patienten unter Gelenkblutungen und Hämarthrosen. Um die Lebensqualität von Hämophiliepatienten weiter zu verbessern, ist es wichtig, Maßnahmen zum Erhalt der Gelenkgesundheit kontinuierlich zu optimieren. Mit dem Spendenprogramm JOINT HEALTH werden Hämophiliezentren und Kliniken gefördert, die innovative Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des Gelenkstatus ihrer Patienten initiieren oder weiterentwickeln.
JOINT HEALTH bietet so herausragenden Projekten eine Plattform, um auf die Konzepte aufmerksam zu machen – getreu dem Motto „sharing knowledge makes us stronger“ des diesjährigen Welthämophilietages am 17. April, zu dem die Bewerbungsrunde startet. Bewerbungen für das JOINT HEALTH Spendenprogramm können therapeutische Konzepte zur Prävention von Gelenkschäden sein oder innovative Therapieansätze zur Verbesserung von Mobilität, Muskulatur und Motorik. Zugelassen sind außerdem Aus- und Weiterbildungsangebote oder Patientenprogramme zur Optimierung der Adhärenz bei prophylaktischer Therapie. Auch eigene wissenschaftliche Forschungen, Studien oder Erhebungen auf dem Gebiet der Gelenkgesundheit werden mit dem JOINT HEALTH Spendenprogramm gefördert.

Die Bewerbungsfrist startet am 17. April 2018. Einsendeschluss ist der 31. August 2018. Die Ausschreibungsbroschüre mit Bewerbungsformular kann ab sofort per E-Mail angefordert werden bei: klaus-dieter.horn@bayer.com

Ausgezeichnete Konzepte erhalten zwischen 25.000 und 50.000 Euro

Das Spendenprogramm JOINT HEALTH ist mit einem Gesamtvolumen von 750.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren ausgestattet und wurde von Bayer 2017 ins Leben gerufen. Pro Jahr werden insgesamt 250.000 Euro ausgeschüttet, jeweils fünf bis zehn Konzepte werden mit 25.000 bis 50.000 Euro gefördert.

Expertengremium berät bei der Auswahl der Spendenempfänger

Ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat berät Bayer bei der Entscheidung über die Spendenvergabe. Dem Beirat gehören sechs Experten aus den Bereichen Hämophilie und Orthopädie an: der Gründer des Hämophilie-Zentrums Bonn Dr. Hans-Hermann Brackmann, der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Hämophiliegesellschaft (DHG) e.V. Björn Drebing, die Fachärztin für Innere Medizin und Hämostaseologie am Berliner Vivantes Klinikum im Friedrichshain Dr. Saskia Gottstein, der Chefarzt der Kölner Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Prof. Dr. Peter Pennekamp, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V. Christian Schepperle und die Redakteurin des Fachmagazins „Thrombosis and Haemostasis“ Dr. Elinor Switzer. Neben Innovationscharakter, Relevanz und Aktualität der Projekte bewerten die Experten diese auch nach ihrer Effektivität im Hinblick auf die Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder Prävention der Gelenkgesundheit. Wissenschaftliche Qualität, Methodik der Umsetzung und Nachhaltigkeit sind weitere Beurteilungskriterien.

Bedingungen für die Teilnahme an JOINT HEALTH

Beim JOINT HEALTH Spendenprogramm können sich Hämophiliezentren, Kliniken und andere ärztliche oder pflegerische Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bewerben, aber auch privat geführte Institutionen – sofern sie sich im Zusammenschluss mit einem gemeinnützigen Verein bewerben, einem gemeinnützigen Verein angeschlossen sind oder einen gemeinnützigen Gesellschaftszweck haben (Firmierung: gGmbH). Die ausgewählten Spendenempfänger verpflichten sich, die zweckentsprechende Verwendung der Fördersumme gegenüber Bayer und dem wissenschaftlichen Beirat zu dokumentieren.

Quelle: Bayer


Das könnte Sie auch interessieren

Rund 40 Prozent der Angstpatienten brechen MRT-Untersuchung ab

Klaustrophobie hält 15 Prozent der Patienten davon ab, sich trotz starker Schmerzen mittels der Magnetresonanztomografie untersuchen zu lassen. Dies hat für Ärzte, Therapeuten und Krankenkassen kostenintensive Folgen. Am schlimmsten betroffen ist jedoch der Patient selbst: Statt sich einer Diagnose zu stellen, leidet er oftmals monatelang unter starken Schmerzen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Angstpatienten die MRT-Untersuchung akzeptieren, wenn Fachpersonal sie vor und während des Termins persönlich intensiv begleitet und berät. Zudem ist es wichtig, dass sie aus dem MRT-Gerät herausschauen können wie bei dem innovativen Upright-MRT. Dagegen brechen mehr als ein Drittel der Befragten (39 Prozent) eine Untersuchung in einer geschlossenen MRT-Röhre mittendrin ab und im „Sandwich“-MRT steigen 16,6 Prozent aus. Das hat eine Diplomarbeit „Klaustrophobie in der MRT oder die Angst vor der Röhre“ in einer aktuellen Studie1 herausgefunden. Eine umfassende Beratung bei Bedenken vor der MRT-Untersuchung bietet den Betroffenen das neue Webportal www.angst-im-mrt.de.

So kommen Senioren gut durch den Winter

Im Winter neigen vor allem ältere Menschen dazu, sich zu Hause einzuigeln. Aber zu wenig an Bewegung, frischer Luft und Tageslicht können schnell das Immunsystem schwächen, den Stoffwechsel verlangsamen und aufs Gemüt schlagen. „Senioren sollten auch im Winter auf ausreichend Bewegung achten. Andernfalls haben sie es im Frühjahr deutlich schwerer, wieder in Schwung zu kommen“, sagt Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der BARMER GEK. Regelmäßige Bewegung ist deshalb so wichtig, weil sie den altersbedingten physiologischen Funktionsverlust verlangsamt und die Lebenserwartung bei guter Gesundheit erhöht.

Lymphknoten–Transplantation: Hilfe bei Lymphödemen

Neues Verfahren bietet erstmals Heilungschance bei Lymphstauungen. Vor allem Krebspatienten haben darunter zu leiden: Zwar ist der Krebs erfolgreich behandelt, doch zurück bleiben Folgen wie beispielsweise Lymphstauungen an Armen und Beinen. Meist handelt es sich um geschwollene, schmerzende Extremitäten, in denen die Lymphflüssigkeit nicht mehr abfließen kann, weil das feine System der dafür nötigen Kanäle beschädigt wurde. Bisher konnten nur die Symptome gelindert werden, oft eine unbefriedigende und lebenslang leidvolle Situation für die Betroffenen. Die plastischen Chirurgen am Universitätsklinikum Leipzig nutzen als eines von wenigen Zentren in Deutschland ein neues Verfahren, um hier wirksam Linderung zu verschaffen: die Transplantation von Lymphknoten.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"JOINT HEALTH fördert Projekte zur Gelenkgesundheit bei Hämophilie"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.