Samstag, 20. Juli 2019
Navigation öffnen

Medizin

30. Mai 2012 Juniorakademie und Promotionsstipendien für junge Schmerzforscher

Junge Schmerzforscher haben auch in diesem Jahr die Chance auf Unterstützung ihrer Arbeit durch die Deutsche Schmerzgesellschaft: Vom 15. bis zum 18. Juli findet zum fünften Mal die Juniorakademie statt, bei der Nachwuchsforscher ihre geplanten oder bereits begonnen Projekte diskutieren und sich vernetzen. Wer sich in seiner Dissertation mit dem Thema Schmerz befasst, kann sich bis 31. Juli 2012 um eines von drei Promotionsstipendien in Höhe von 4000 Euro bewerben. „Wir sehen die Nachwuchsförderung als Investition in eine bessere Versorgung von Schmerzpatienten“, unterstreicht Dr. Walter Magerl, Sprecher der Kommission Nachwuchsförderung der Deutschen Schmerzgesellschaft.
Anzeige:
In der Juniorakademie können die Nachwuchsforscher geplante oder begonnene Projekte von Promotionen, Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Habilitationen in einem Forum gleichberechtigter jüngerer Kollegen präsentieren. Darüber hinaus bietet die Akademie Plenarvorträgen und Workshops zu methodischen Fragen wie Datenmanagement, Statistik und Publikationserstellung. Ziel ist neben der Schulung formeller und inhaltlicher Kompetenz der wissenschaftlichen Präsentation vor allem die Förderung von Netzwerken unter den jungen Forschern. Wer an der Juniorakademie teilnehmen möchte, sollte sich schnell bewerben: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Veranstaltung begehrt. Der Eigenanteil der Teilnehmer beschränkt sich auf Anreisekosten und 50 bis 80 Euro für die Unterbringung.

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der Deutschen Schmerzgesellschaft per Mail entgegen: info@dgss.org
Anmeldeunterlagen finden sich auf der Webseite der deutschen Schmerzgesellschaft: http://www.dgss.org/forschung-und-foerderung/nachwuchsfoerderung/juniorakademie/

Promotionsstipendien

Die drei Promotionsstipendien sind ausgeschrieben für Doktorarbeiten mit einem Thema aus dem Gebiet der Schmerzforschung. Die Bewerber sollen bereits eine Promotion zu einem Thema auf dem Gebiet der klinischen oder grundlagenwissenschaftlichen Schmerzforschung begonnen haben. Erste Ergebnisse sind wünschenswert und erleichtern der Kommission die Beurteilung des Vorhabens. Wichtige Entscheidungskriterien bei der Auswahl der Stipendiaten sind Dauer und Verlauf des Studiums, Zwischen- oder Abschlussnoten und besondere Qualifikationen. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet die Kommission Nachwuchsförderung der Deutschen Schmerzgesellschaft. Der Erhalt eines Stipendiums beinhaltet außerdem auf Einladung der Deutschen Schmerzgesellschaft zur kostenfreien Teilnahme am diesjährigen Deutschen Schmerzkongress im Oktober in Mannheim. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2012.

Infos: http://www.dgss.org/forschung-und-foerderung/nachwuchsfoerderung/promotionsstipendien/

Quelle: Deutsche Schmerzgesellschaft


Das könnte Sie auch interessieren

5 Tipps für ein Leben mit Diabetes

5 Tipps für ein Leben mit Diabetes
© pikselstock / fotolia.com

Laut der Deutschen Diabetes-Hilfe erkranken jeden Tag rund 1.000 Menschen in Deutschland neu an Diabetes. Mediziner unterscheiden dabei je nach Ursache zwischen zwei Typen. Sowohl der Typ 1 als auch der Typ 2 äußern sich in einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel aufgrund von Insulinresistenz oder -mangel. Dadurch staut sich Zucker in den Blutgefäßen an. Bleibt eine Diabeteserkrankung unentdeckt, führt dies zur Schädigung der Blutgefäße und anderer Organe. Damit Betroffene trotz Erkrankung ihr Leben genießen können, gilt es...

Rolle der Selbstmotivation bei schweren Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD

Rolle der Selbstmotivation bei schweren Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Neben den oft schweren körperlichen Einschränkungen leiden Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung häufig auch an starken seelischen und psychischen Belastungen. Die Angst vor Atemnot, vor dem Fortschreiten der Krankheit oder vor sozialer Ausgrenzung kann auf Dauer Mutlosigkeit und Depressionen nach sich ziehen. Ein Teil der Therapie kann daher auch die Behandlung psychischer Belastungen sein sowie das Erlernen von Ansätzen, sich in schwierigen Zeiten selbst zu motivieren.

Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein
© weixx - stock.adobe.com

Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen. Die Betroffenen hoffen, Gewicht zu verlieren, indem sie zeitweise darauf verzichten, sich Insulin zu spritzen. Damit riskieren sie unumkehrbare Schäden an Nerven und Gefäßen und im schlimmsten Fall sogar ihr Leben. Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. Juni in Berlin rufen Diabetes- und Hormonexperten dazu auf, die Kombination dieser beiden Erkrankungen stärker in den Fokus zu rücken. Insbesondere Ärzte und...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Juniorakademie und Promotionsstipendien für junge Schmerzforscher"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.