Mittwoch, 23. Januar 2019
Navigation öffnen

Aktuelle Infos für Ärzte

09. November 2018 Leben mit Epilepsie: Informationsbroschüre für Patienten und behandelnde Ärzte

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Epilepsie-Patienten Auto fahren, was sollten sie beachten, wenn sie eine längere Reise planen und welche Rechte und Pflichten ergeben sich durch die Erkrankung im Berufsleben? Dies alles sind Fragen, die für Patienten mit Epilepsie relevant sind. Antworten darauf liefert der Ratgeber „Epilepsie“ von der neuraxFoundation gGmbH, der im Oktober 2018 aktualisiert und neu aufgelegt wurde. Darüber hinaus liefert der Hauptratgeber „Sozialrecht“ weitere übergreifende Informationen zu sozialrechtlichen Fragestellungen, mit denen sich Patienten häufig an ihre Ärzte wenden. Broschüre und Hauptratgeber können kostenlos auf www.neuraxWiki.de heruntergeladen oder bestellt werden.

NeuraxWiki bietet umfassende Informationen zu sozialrechtlichen Ansprüchen und Leistungen bei zahlreichen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen – sowohl gedruckt als auch online auf www.neuraxWiki.de. Ziel ist es, Ärzte und Fachkräfte ohne großen Zeitaufwand im Gespräch mit Patienten und Angehörigen zu unterstützen, wenn es um sozialrechtliche Fragestellungen geht.

Ein Hauptratgeber und 7 Indikationsbroschüren

Der etwa 140 Seiten umfassende neuraxWikiprint Hauptratgeber „Sozialrecht“ enthält Informationen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen von Patienten gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, Pflegekasse und anderen Sozialleistungsträgern. Insgesamt 7 kompakte Broschüren zu den Indikationen Epilepsie, Demenz, Depression, Opioidabhängigkeit, Parkinson sowie Schmerz und Tinnitus/Schwindel ergänzen den Hauptratgeber mit spezifischen Informationen zu diesen Erkrankungen. Die einzelnen Broschüren sind einheitlich aufgebaut und enthalten neben einem kurzen medizinischen Exkurs Informationen zu krankheitsrelevanten sozialrechtlichen Aspekten.

In der aktualisierten neuraxWikiprint-Broschüre „Epilepsie“ wurde vor allem das Kapitel „Leben mit Epilepsie“ erweitert, welches viele Tipps für Patienten zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag enthält. Krankheitsrelevante sozialrechtliche Aspekte sind beispielsweise Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse und Voraussetzungen für die Feststellung eines Behinderungsgrades.

Alle Broschüren sowie der Hauptratgeber können kostenlos auf www.neuraxWiki.de heruntergeladen oder bestellt werden. Viele Inhalte sind zudem direkt über das Portal und per Suchfunktion schnell auffindbar.

Umfassender sozialrechtlicher Informationsdienst

Viele Patienten und Angehörige wünschen sich neben Informationen zu ihrer Erkrankung auch Unterstützung bei organisatorischen, sozialrechtlichen und finanziellen Fragestellungen. Erster Ansprechpartner ist häufig der Arzt. Dessen Zuständigkeit und Fachkompetenz liegt jedoch vor allem in der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen. Für die Recherche sozialrechtlicher Fragen steht daher im Praxisalltag häufig kaum Zeit zur Verfügung. Zudem ist es sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Fachkräfte schwierig, belastbare und verständliche Informationen zu diesen Themen zu finden. Diese Informationslücke wird durch neuraxWiki geschlossen. 

Quelle: Neurax Wiki


Das könnte Sie auch interessieren

12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5%) und ein Viertel der Männer (24,7%) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht und der Entstehung eines Typ-2-Diabetes, sondern senkt auch die Sterblichkeit und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über die Bedeutung von körperlicher Aktivität in der Adipositas- und Diabetestherapie sprechen Experten auf der Kongress-Pressekonferenz im Rahmen der 12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), die am Freitag, den 9. November 2018, in Wiesbaden stattfindet.

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) vergibt Deutschen Preis für Patientensicherheit 2018

In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich etwa 15 000 Patienten an Infektionen. Damit diese weitestgehend vermieden und Patienten schnellstmöglich behandelt werden können, ist ein gutes Infektions-management notwendig. Das Kompetenzzentrum „Mikrobiologie und Hygiene" der St. Franziskus-Stiftung Münster verfolgt dazu seit 2014 ein umfassendes interdisziplinäres Gesamtkonzept für mehr Patientensicherheit. Der Fokus liegt dabei auf der Infektionsvermeidung, dem Infektionsmanagement und sowie dem Schutz vor Keimübertragung. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) würdigte dieses und zwei weitere Projekte nun mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit 2018. Zudem wurde dieses Jahr erstmalig ein Sonderpreis vergeben. Die Preise wurden am 3. Mai 2018 in Berlin im Rahmen der 13. Jahrestagung des APS verliehen und sind mit insgesamt 19.500 Euro dotiert.

Plötzlicher Blutdruck-Anstieg: Wann den Notarzt (112) rufen?

Regelmäßiges Blutdruckmessen ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme, um die schwerwiegenden Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Vorhofflimmern oder Nierenschädigung zu verhindern. Besonders problematisch ist es, wenn der Blutdruck plötzlich ansteigt und Werte in Ruhe z. B. von 190-200 mmHg (oberer Wert) oder mehr erreicht. Für Patienten entscheidend für das weitere Vorgehen in dieser beunruhigenden Situation ist, ob der hohe Blutdruck nur mit geringfügigen Missempfindungen wie Gesichtsröte, leichtem Kopfweh, Unruhegefühl, schnellerem Schwitzen unter Belastung auftritt und der Patient keine ernsten Beschwerden hat. Dann handelt es sich um eine Bluthochdruck-Krise.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Leben mit Epilepsie: Informationsbroschüre für Patienten und behandelnde Ärzte"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.