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Medizin

16. Mai 2012 MB und Berufsgenossenschaftliche Kliniken erzielen Einigung

Rund 1.000 Ärztinnen und Ärzte an den elf berufsgenossenschaftlichen Kliniken und zwei Behandlungsstellen in neun Bundesländern erhalten rückwirkend zum 1. April 2012 eine Gehaltserhöhung von 3,4 Prozent. Der neue Tarifvertrag (TV Ärzte VBGK) hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Er schließt direkt an den vorherigen Tarifvertrag an, der am 31. März 2012 endete.
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Auf diese beiden Eckpunkte hat sich der neue Dachverband der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken, der Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (KUV), in eintägiger Tarifverhandlungsrunde mit dem Marburger Bund in Berlin geeinigt. "Mit diesem Tarifabschluss für die Ärztinnen und Ärzte an den BG-Kliniken wurde die tarifliche Führungsposition der BG-Kliniken bestätigt", kommentierte der MB-Vorsitzende Rudolf Henke die Tarifverhandlungen.

"Die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken haben ihren Abstand zu anderen Tarifsparten wieder hergestellt. Im Wettbewerb um die besten Ärztinnen und Ärzte auf dem Arbeitsmarkt haben die BG-Kliniken nun sehr gute Chancen", würdigte Rudolf Henke.

Die Einigung erfolgte mit dem Dachverband KUV, der Nachfolger der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) ist. Betroffen sind BG-Kliniken und Unfallbehandlungsstätten mit insgesamt über 4.300 Betten und rund 115.000 stationären- und 335.000 ambulanten Behandlungsfällen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.

Quelle: Pressemitteilung des Marburger Bundes


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