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Medizin

19. Juni 2017
Seite 1/3
Neue Erkenntnisse zur Methotrexat-Therapie bei Rheumatoider Arthritis

Im Rahmen des EULAR-Kongresses in Madrid wurden auf dem Medac-Symposium zu Trends und Zukunftsperspektiven von MTX neueste Erkenntnisse zur Methotrexat-Therapie bei Rheumatoider Arthritis (RA) vorgestellt (1). MTX ist der Goldstandard in der RA-Therapie, insbesondere vor dem Hintergrund einer optimierten Dosierung und der subkutanen Applikation. Sc MTX in höheren Initialdosen erzielt nicht nur eine bessere Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit, sondern kann zudem den Einsatz kostenintensiverer Biologika verzögern.
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Die Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung, von der allein in Europa über 6,2 Millionen und weltweit mehr als ca. 17,6 Millionen Menschen sämtlicher Altersgruppen betroffen sind (2). Vor diesem Hintergrund wurde auf dem Medac-Symposium im Rahmen des EULAR-Kongresses der hohe Stellenwert einer adäquaten und wirksamen Therapie mit dem therapeutischen Goldstandard Methotrexat (MTX) in den Fokus gestellt. Dieses Arzneimittel war, ist und wird auch künftig das primäre Basistherapeutikum (DMARD) bei Rheumatoider Arthritis sein.

Prof. Ulf Müller-Ladner, Bad Nauheim, betonte, dass Methotrexat in den aktuellen Leitlinien, einschließlich der aktuellsten der EULAR und des ACR, nach wie vor eine Schlüsselposition einnimmt (3, 4). Die Leitlinien empfehlen die DMARD-Monotherapie gegenüber der Kombinationstherapie und führen MTX explizit als initiales Basistherapeutikum der ersten Wahl an. Darüber hinaus hat es sich auch in Kombinationstherapien bewährt. Den Stellenwert von Methotrexat als therapeutischem Goldstandard begründete Prof. Müller-Ladner mit der Zuverlässigkeit des Arzneimittels in Bezug auf Wirksamkeit und Sicherheit.
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