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Medizin

26. Juni 2017
Seite 1/2
Notfall Neurologie in der Notaufnahme

Immer mehr neurologische Patienten strömen in die Notaufnahmen – eine fachliche und logistische Herausforderung für die Krankenhausärzte.
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Die neurologische Notfallmedizin hat sich in den vergangenen Jahren zum drittwichtigsten Gebiet in den Krankenhausnotaufnahmen entwickelt – neben Chirurgie und Innerer Medizin. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die jetzt in der Zeitschrift „Der Nervenarzt“ online publiziert wurde. Danach stellte sich mit etwa 15% ein nicht unerheblicher Teil der Patienten wegen neurologischer Symptome in den Notaufnahmen vor. Der Anteil von Patienten, die aus der Notaufnahme stationär in die Neurologie aufgenommen werden, hat sich in zehn Jahren sogar von 40 auf 80% verdoppelt. Dies verursacht massive Personal- und Finanzierungsprobleme für die neurologischen Abteilungen und Kliniken.

Mit heute 25 Millionen Patienten pro Jahr sei in den vergangenen 10 Jahren eine deutliche Steigerung der Inanspruchnahme der Notfallversorgungsstrukturen in Deutschland zu verzeichnen, stellte der 120. Deutsche Ärztetag im Mai in einem Leitantrag fest. „Natürlich ist das Problem steigender Patientenzahlen nicht auf die Neurologie beschränkt. Es betrifft die Notfallversorgung als Ganzes – die Neurologie als Fach mit überdurchschnittlichem Zuwachs der Patientenzahlen aber in besonderem Maße“, so Prof. Dr. Helge Topka, München.
 
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