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Medizin

31. Juli 2019 Online-Plattform erleichtert Ärzten die Meldung von Nebenwirkungen

Wie eine neue Studie über Nebenwirkungen evaluiert, werden aktuell nur 40% der Arzneimittelnebenwirkungen überhaupt gemeldet, 85% der betroffenen Personen wenden sich damit direkt an den Arzt, 20% an Apotheker und 12% an den Hersteller. Das Problem: Nur wenige Ärzte melden die unerwünschten Arzneimittelwirkungen, was unter anderem an dem langen und umständlichen Meldeprozess liegt. Das führt dazu, dass aktuell weniger als 1% der Nebenwirkungen tatsächlich erfasst werden.
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Nebenwirkungen.de ist die führende Online-Meldeplattform für Nebenwirkungen in Deutschland und ermöglicht ab sofort die Einbindung von Ärzten.

Patienten können ihre Symptome digital, schnell und sicher melden und ihren betreuenden Arzt als medizinischen Fachexperten zur Überprüfung angeben. Dieser erhält im Anschluss eine E-Mail mit Zugangslink zur Meldung.

Dort kann in einem geschützten Bereich die Meldung eingesehen und ergänzt werden. So entfällt die zeitaufwändige Meldung und die Fälle werden direkt an den Hersteller weitergeleitet und dort bearbeitet. „Unser Ziel ist es, die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen. Das schaffen wir nur, wenn alle Parteien, Ärzte, Apotheker, Patienten und Hersteller zusammenarbeiten und wir eine valide Datenbasis für die Wirkungen von Arzneimitteln aufbauen können. Aktuell wird bei ca. jedem zehnten Fall der Arzt zur Überprüfung eingebunden.

Von denen, die auf elektronischem Wege erreichbar sind, macht jeder fünfte mit. „Die Bewertung nach erstmaliger Nutzung ist sehr positiv“, erklärt Dr. Friderike Bruchmann, Geschäftsführerin von Nebenwirkungen.de. Die Nutzung des Online-Meldeservices ist kostenfrei. Ärzte können sich direkt mit dem DocCheck-Zugang kostenfrei registrieren.

Weitere Informationen für Ärzte unter https://arzt.nebenwirkungen.de.

Quelle: Medikura Digital Health GmbH


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