Samstag, 22. Februar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

31. Juli 2019 Online-Plattform erleichtert Ärzten die Meldung von Nebenwirkungen

Wie eine neue Studie über Nebenwirkungen evaluiert, werden aktuell nur 40% der Arzneimittelnebenwirkungen überhaupt gemeldet, 85% der betroffenen Personen wenden sich damit direkt an den Arzt, 20% an Apotheker und 12% an den Hersteller. Das Problem: Nur wenige Ärzte melden die unerwünschten Arzneimittelwirkungen, was unter anderem an dem langen und umständlichen Meldeprozess liegt. Das führt dazu, dass aktuell weniger als 1% der Nebenwirkungen tatsächlich erfasst werden.
Anzeige:
Fachinformation
Nebenwirkungen.de ist die führende Online-Meldeplattform für Nebenwirkungen in Deutschland und ermöglicht ab sofort die Einbindung von Ärzten.

Patienten können ihre Symptome digital, schnell und sicher melden und ihren betreuenden Arzt als medizinischen Fachexperten zur Überprüfung angeben. Dieser erhält im Anschluss eine E-Mail mit Zugangslink zur Meldung.

Dort kann in einem geschützten Bereich die Meldung eingesehen und ergänzt werden. So entfällt die zeitaufwändige Meldung und die Fälle werden direkt an den Hersteller weitergeleitet und dort bearbeitet. „Unser Ziel ist es, die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen. Das schaffen wir nur, wenn alle Parteien, Ärzte, Apotheker, Patienten und Hersteller zusammenarbeiten und wir eine valide Datenbasis für die Wirkungen von Arzneimitteln aufbauen können. Aktuell wird bei ca. jedem zehnten Fall der Arzt zur Überprüfung eingebunden.

Von denen, die auf elektronischem Wege erreichbar sind, macht jeder fünfte mit. „Die Bewertung nach erstmaliger Nutzung ist sehr positiv“, erklärt Dr. Friderike Bruchmann, Geschäftsführerin von Nebenwirkungen.de. Die Nutzung des Online-Meldeservices ist kostenfrei. Ärzte können sich direkt mit dem DocCheck-Zugang kostenfrei registrieren.

Weitere Informationen für Ärzte unter https://arzt.nebenwirkungen.de.

Quelle: Medikura Digital Health GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

6 von 10 Menschen in Deutschland nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt

6 von 10 Menschen in Deutschland nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt
© den-belitsky - stock.adobe.com

Sind Patienten müde, kraftlos und infektanfällig, kann gerade in der sonnenarmen Winterzeit ein Vitamin D-Defizit der Grund sein. Wie akut diese Gefahr ist, deutet eine vom Robert Koch-Institut durchgeführte Studie an. Hier wurde die Konzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D (25(OH)D) bei 6.995 Teilnehmern im Blutserum gemessen: Insgesamt wiesen 30,2 % der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren 25(OH)D-Serumkonzentrationen < 30 nmol/l und damit eine mangelhafte Versorgung auf. Eine ausreichende Versorgung mit 25(OH)D-Serumkonzentrationen von ≥ 50 nmol/l erreichten...

Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet

Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet
© Artem Furman / fotolia.com

Eine interaktive und multimediale Aufklärungs-Webseite über Depression ist neu an den Start gegangen. Auf der Seite können Betroffene und Angehörige in eigenen Beiträgen über ihre Erfahrungen mit Depression berichten und der Erkrankung so eine Stimme geben. Die Betroffenen können für die Website schriftliche Erfahrungsberichte oder Audio- und Video-Dateien einreichen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Online-Plattform erleichtert Ärzten die Meldung von Nebenwirkungen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.