Samstag, 7. Dezember 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

05. Juli 2018 Opioidabhängigkeit: Neue Informationsbroschüre zu sozialrechtlichen Fragen

Laut Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums sind zwischen 250.000 und 280.000 Personen in Deutschland opiatabhängig, verbunden mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Leben und Alltag. Zum Thema „Opioidabhängigkeit“ hat die neuraxFoundation gGmbH eine neue Broschüre veröffentlicht. Ziel ist es, Ärzte und Fachkräfte ohne großen Zeitaufwand im Gespräch mit Patienten und Angehörigen zu unterstützen, wenn es um sozialrechtliche Fragestellungen geht. Durch die Sucht bewegen sich Betroffene zum Teil in der Illegalität und haben mit negativen Konsequenzen wie sozialer Isolation, Stigmatisierung und finanziellen Problemen zu kämpfen.
In der neuraxWikiprint Broschüre sind unter anderem Hintergründe zur Opioidabhängigkeit, die verfügbaren Therapie- und Unterstützungsangebote sowie relevante sozialrechtliche Aspekte aufbereitet. Die Broschüre zur Opioidabhängigkeit ergänzt so den neuraxWikiprint Hauptratgeber „Sozialrecht“ mit spezifischen Informationen zur Erkrankung. Insgesamt stehen sechs weitere kompakte Indikationsbroschüren zu den Themen Demenz, Depression, Parkinson, Schmerz, Epilepsie und Tinnitus/Schwindel zur Verfügung. Der etwa 140 Seiten umfassende Hauptratgeber wird jährlich mit generellen Informationen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen, die Patienten gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, Pflegekasse und anderen Sozialleistungsträgern haben, neu aufgelegt.

Alle Broschüren sowie der Hauptratgeber können kostenlos auf www.neuraxWiki.de heruntergeladen oder bestellt werden. Viele Inhalte sind zudem direkt über das Portal und per Suchfunktion schnell auffindbar.


Informationen für Fachkräfte und Laien

Die Indikationsbroschüren sind einheitlich aufgebaut und enthalten neben einem kurzen medizinischen Exkurs Informationen zu krankheitsrelevanten sozialrechtlichen Aspekten. Hierzu gehören beispielsweise Informationen zu Kostenträgern, Antragstellung und Zuzahlung. Darüber hinaus enthalten die Ratgeber Empfehlungen zum Umgang mit der jeweiligen Erkrankung und psychosoziale Tipps für Angehörige. Am Ende jeder Broschüre finden Betroffene Adressen von relevanten Anlaufstellen und Ansprechpartnern.


neuraxWiki: Umfassender sozialrechtlicher Informationsdienst

Viele Patienten und Angehörige müssen sich neben ihrer oft schwerwiegenden Erkrankung mit organisatorischen, sozialrechtlichen und finanziellen Fragestellungen auseinandersetzen. Erster Ansprechpartner ist häufig der Arzt. Dessen Zuständigkeit und Fachkompetenz liegt jedoch vor allem in der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen. Für die Recherche sozialrechtlicher Fragen steht daher im Praxisalltag häufig kaum Zeit zur Verfügung. Zudem ist es sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Fachkräfte schwierig, belastbare und verständliche Informationen zu diesen Themen zu finden. Diese Informationslücke wird durch neuraxWiki geschlossen. Betreiber ist die neuraxFoundation, die im Jahr 2014 als gemeinnützige Tochtergesellschaft von der neuraxpharm Arzneimittel GmbH gegründet wurde.

Quelle: neuraxFoundation gGmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Verbraucherschutz: Blei und Cadmium in Modeschmuck, Pestizide in Kräutern

Verbraucherschutz: Blei und Cadmium in Modeschmuck, Pestizide in Kräutern
© Alexander Raths / Fotolia.com

Erneut gerieten preiswerte Modeschmuckartikel ins Visier der Überwachungsbehörden. Nachdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im vergangenen Jahr auf die erhöhten Nickelgehalte in den untersuchten Proben hingewiesen hatte, kritisierte das Bundesamt die Funde von Blei und Cadmium oberhalb der geltenden Grenzwerte. BVL-Präsident Helmut Tschiersky stellte dazu fest: „Die Hersteller und Importeure von Modeschmuck müssen eindeutig mehr tun, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.“ Nach mehreren Einzelfunden von preiswertem...

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat mehr als die Hälfte aller Deutschen mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen. Die von der Medserena AG beauftragte GfK-Umfrage zeigt, dass 34,5 Prozent aller Deutschen an bis zu sieben Tagen im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen nicht ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen. Betrachtet man die befragten Berufsgruppen genauer, so liegt der höchste Anteil bei den Angestellten (36,7 Prozent). Das verursacht Jahr für Jahr einen hohen wirtschaftlichen Schaden für die Arbeitgeber. Nur durch verbesserte medizinische...

Mehr allergische Reaktionen nach Wespenstichen

Mehr allergische Reaktionen nach Wespenstichen
© abet - stock.adobe.com

Experten warnen in diesen Tagen in den Medien vor einem extremen Wespen-Sommer 2019. Normalerweise gehen uns die schwarz-gelben Insekten erst im August und September auf die Nerven, doch dank der Saharahitze gehen Fachleute nun von einer verfrühten Saison mit mehr Wespen aus. In den vergangenen beiden Sommern hielt sich die Plage laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse dagegen in Grenzen: Demnach wurde knapp jeder Fünfte von rund 1.000 Befragten mindestens einmal von einer Wespe gestochen. Nur 13 Prozent der Betroffenen sagten, dass...

Darmkrebsmonat März: Alkohol ist ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs

Darmkrebsmonat März: Alkohol ist ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs
© karepa / Fotolia.com

Das Trinken von Alkohol ist gesellschaftlich breit akzeptiert, trotz der Risiken, die mit seinem Konsum einhergehen. Alkohol ist an der Entstehung von mehr als 200 Erkrankungen beteiligt, so die Autoren des Alkoholatlas Deutschland 2017. Leberschäden gehören dabei zu den weitgehend bekannten Folgen. Doch auch das Risiko für Darmkrebs steigt. Anlässlich des Darmkrebsmonats März macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) darauf aufmerksam, dass auch der vergleichsweise moderate Konsum von Alkohol das...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Opioidabhängigkeit: Neue Informationsbroschüre zu sozialrechtlichen Fragen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.