Montag, 25. März 2019
Navigation öffnen

Medizin

05. Juli 2018 Opioidabhängigkeit: Neue Informationsbroschüre zu sozialrechtlichen Fragen

Laut Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums sind zwischen 250.000 und 280.000 Personen in Deutschland opiatabhängig, verbunden mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Leben und Alltag. Zum Thema „Opioidabhängigkeit“ hat die neuraxFoundation gGmbH eine neue Broschüre veröffentlicht. Ziel ist es, Ärzte und Fachkräfte ohne großen Zeitaufwand im Gespräch mit Patienten und Angehörigen zu unterstützen, wenn es um sozialrechtliche Fragestellungen geht. Durch die Sucht bewegen sich Betroffene zum Teil in der Illegalität und haben mit negativen Konsequenzen wie sozialer Isolation, Stigmatisierung und finanziellen Problemen zu kämpfen.
In der neuraxWikiprint Broschüre sind unter anderem Hintergründe zur Opioidabhängigkeit, die verfügbaren Therapie- und Unterstützungsangebote sowie relevante sozialrechtliche Aspekte aufbereitet. Die Broschüre zur Opioidabhängigkeit ergänzt so den neuraxWikiprint Hauptratgeber „Sozialrecht“ mit spezifischen Informationen zur Erkrankung. Insgesamt stehen sechs weitere kompakte Indikationsbroschüren zu den Themen Demenz, Depression, Parkinson, Schmerz, Epilepsie und Tinnitus/Schwindel zur Verfügung. Der etwa 140 Seiten umfassende Hauptratgeber wird jährlich mit generellen Informationen zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen, die Patienten gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, Pflegekasse und anderen Sozialleistungsträgern haben, neu aufgelegt.

Alle Broschüren sowie der Hauptratgeber können kostenlos auf www.neuraxWiki.de heruntergeladen oder bestellt werden. Viele Inhalte sind zudem direkt über das Portal und per Suchfunktion schnell auffindbar.


Informationen für Fachkräfte und Laien

Die Indikationsbroschüren sind einheitlich aufgebaut und enthalten neben einem kurzen medizinischen Exkurs Informationen zu krankheitsrelevanten sozialrechtlichen Aspekten. Hierzu gehören beispielsweise Informationen zu Kostenträgern, Antragstellung und Zuzahlung. Darüber hinaus enthalten die Ratgeber Empfehlungen zum Umgang mit der jeweiligen Erkrankung und psychosoziale Tipps für Angehörige. Am Ende jeder Broschüre finden Betroffene Adressen von relevanten Anlaufstellen und Ansprechpartnern.


neuraxWiki: Umfassender sozialrechtlicher Informationsdienst

Viele Patienten und Angehörige müssen sich neben ihrer oft schwerwiegenden Erkrankung mit organisatorischen, sozialrechtlichen und finanziellen Fragestellungen auseinandersetzen. Erster Ansprechpartner ist häufig der Arzt. Dessen Zuständigkeit und Fachkompetenz liegt jedoch vor allem in der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen. Für die Recherche sozialrechtlicher Fragen steht daher im Praxisalltag häufig kaum Zeit zur Verfügung. Zudem ist es sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Fachkräfte schwierig, belastbare und verständliche Informationen zu diesen Themen zu finden. Diese Informationslücke wird durch neuraxWiki geschlossen. Betreiber ist die neuraxFoundation, die im Jahr 2014 als gemeinnützige Tochtergesellschaft von der neuraxpharm Arzneimittel GmbH gegründet wurde.

Quelle: neuraxFoundation gGmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Orthopäden und Unfallchirurgen setzen sich für aktiven Lebensstil ein

Orthopäden und Unfallchirurgen setzen sich für aktiven Lebensstil ein
@ Von Schonertagen / Fotolia.com

Jedes Jahr verletzen sich 1,25 Millionen Bundesbürger beim Sport so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen (1). Überbelastung, hohe Risikobereitschaft und eine mangelnde Vorbereitung auf das Training führen immer wieder zu Unfällen. Gleichzeitig leben in Deutschland viele Millionen Menschen, die sich aufgrund einer Erkrankung nicht mehr schmerzfrei bewegen können. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) stellen Experten vom 24. bis 27. Oktober Therapien vor, mit denen sie Beweglichkeit bis ins hohe Alter...

Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung

Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung
© fredredhat / Fotolia.com

Magen-Darm-Ärzte mahnen zur Vorsicht bei Meldungen über bestimmte Nahrungsmittel, die vor Krebs schützen sollen. „Öffentliche Erklärungen wie gerade mal wieder von Ernährungswissenschaftlern der Uni Jena über den Schutzmechanismus von Nüssen sind eher irreführend als hilfreich“, betont Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Auch Nusskonsumenten sind vor Darmkrebs nicht gefeit. Sicherheit bietet nur die Darmspiegelung.“

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Opioidabhängigkeit: Neue Informationsbroschüre zu sozialrechtlichen Fragen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.