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Medizin

23. Mai 2017 Oxycodonhydrochlorid Retardtabletten bei starken Schmerzen

Betroffene chronischer Schmerzen leiden nicht nur unter Schmerzen und deren krankheitsbedingten Ursachen. Die Schmerzen beeinträchtigen die Patienten am Arbeitsplatz und in der Freizeit sehr. Schlafstörungen und Reizbarkeit können zusätzliche psychische Begleiterkrankungen wie depressive Verstimmungen begünstigen (1) und zu sozialer Isolation führen 2). Mit Oxycodonhydrochlorid Puren Retardtabletten gibt es eine Therapieoption bei starken Schmerzen.
Für 8 bis 16 Millionen Deutsche bedeutet der normale Alltag aufgrund chronischer Schmerzen eine tägliche körperliche und psychische Belastungsprobe. Ohne ausreichende Schmerzkontrolle ist fast jeder Fünfte nicht in der Lage, zu arbeiten. Einer von drei Betroffenen spürt, wie sich der Schmerz auch negativ auf das Privatleben auswirkt (2). Wenn sich das Leben neben einer möglichen Grunderkrankung nur noch um den Schmerz dreht und es kaum Möglichkeiten zur Ablenkung gibt, können psychische und physische Begleiterkrankungen folgen (1) und die Lebensqualität zusätzlich mindern.

Mit Oxycodonhydrochlorid Puren Retardtabletten ist bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren eine Kontrolle starker Schmerzen möglich, die nur mit Opioid-Analgetika angemessen behandelt werden können (3). Oxycodon gehört zu diesen Analgetika und bindet an Opioid-Rezeptoren in Gehirn und Rückenmark. So wirkt es analgetisch und sedierend. Die Retardformulierung erzielt eine langanhaltende Schmerzlinderung.

Mit Oxycodonhydrochlorid Puren Retardtabletten wächst die BtM-Familie neben Hydromorphon-HCl Puren Hartkapseln, retardiert und Fentanyl-Actavis transdermales Pflaster um ein weiteres Mitglied. Im Akutfall sorgen Oxycodonhydrochlorid Hartkapseln für eine schnelle Schmerzkontrolle und bieten zusammen mit den Retardtabletten eine Opiattherapie aus einer Hand bei Dauer- und Akuttherapie. Aktuell sind mehrere BtM-Präparate von Puren Teil zahlreicher Rabattverträge mit den großen Krankenkassen.

Oxycodonhydrochlorid Puren Retardtabletten sind in den Wirkstärken 5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg, 30 mg, 40 mg, 60 mg und 80 mg erhältlich und in den Packungsgrößen mit 20, 50 und 100 Stück verfügbar. Vor allem die zusätzliche Stärke mit 15 mg ermöglicht eine möglichst exakte Einstellung der Schmerztherapie.

Die Retardtabletten werden abhängig von der Schmerzintensität sowie der bisherigen Medikation und dem individuellen Ansprechen dosiert und in 12-Stunden-Intervallen unzerkleinert und mahlzeitenunabhängig eingenommen (3).

Opioidnaive Patienten beginnen im Allgemeinen mit einer Dosis von 10 mg Oxycodonhydrochlorid in einem Abstand von 12 Stunden. Bei manchen Patienten ist zur Minimierung der Nebenwirkungen eine Anfangsdosis von 5 mg angebracht. Bei nicht malignen Schmerzen sind 40 mg/Tag meist ausreichend. Bei Tumorschmerzen sind Dosen von 80-120 mg/Tag notwendig, die im Einzelfall auf bis zu 400 mg gesteigert werden können. Grundsätzlich sollte zur Schmerzkontrolle eine möglichst niedrige Dosis gewählt werden (3).

Quelle: Puren Pharma

Literatur:

(1) http://www.netdoktor.de/symptome/chronische-schmerzen/ (letzter Abruf: 10.05.2017).
(2) http://www.dgss.org/fileadmin/pdf/Aktionstag-Zahlen-Fakten.pdf (letzter Abruf: 10.05.2017)
(3) Fachinformation Oxycodonhydrochlorid Puren Retardtabletten, Stand Januar 2017.


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