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Medizin

18. April 2013 PDE4-Inhibition verbessert Lebensqualität bei schwerer COPD

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit eine wichtige Ursache von Sterblichkeit, Krankheit und hohen Gesundheitskosten. Generell ist die COPD irreversibel, aber die Rate von Exazerbationen kann medikamentös verringert werden. Mit Roflumilast steht eine antiinflammatorische Dauertherapie für die schwere COPD zur Verfügung, deren Wirksamkeit in der nicht-interventionellen Studie DAKOTA auf dem DGP 2013 bestätigt wurde.

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Roflumilast ist ein selektiver PDE4-Inhibitor, der den Abbau des Botenstoffes cAMP verhindert und damit die entzündungsverstärkenden Eigenschaften der Neutrophilen reduziert. 3.597 Patienten mit schwerer COPD und chronischer Bronchitis sowie häufigen Exazerbationen wurden mit Roflumilast (Daxas®) als Add-on-Therapie zur Standardtherapie mit langwirksamen Bronchodilatatoren dauerhaft behandelt. Der Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Studienteilnehmer verbesserten sich innerhalb eines halben Jahres laut CCQ- bzw. CAT-Fragebogen signifikant um 21,6% bzw. 23,0%. Ziel der Studie war es, über die klinischen Zulassungsstudien hinausgehende Informationen zum Einsatz von Roflumilast im klinischen Alltag zu generieren.

In der Diskussion um Faktoren und Mechanismen für die COPD gilt inzwischen als sicher, dass die Erkrankung auch Auswirkungen auf andere Organsysteme als die Lunge hat. Besonders häufig finden sich kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose, Depressionen und Krebs. Die antiinflammatorische Wirkung von Roflumilast könnte in Bezug auf diese Komorbiditäten einen hohen Stellenwert haben. In der aktuellen GOLD-Leitlinie wird Roflumilast in Kombination mit einem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) oder langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) gleichwertig zur LABA/LAMA-Kombination empfohlen.

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Quelle: Pressegespräch der Takeda Pharma "Mehr erreichen mit Daxas: Interdisziplinäre Ansätze und Daten aus der Praxis" im Rahmen des DGP, 22. März 2013, Hannover


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