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Medizin

01. März 2019 PHILOS-Förderpreis verliehen

Bayer hat anlässlich der 63. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) in Berlin die Gewinner des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten PHILOS-Förderpreises geehrt. Zum siebten Mal werden mit dem Award Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung für ihr soziales Engagement und die Initiierung alltagsnaher Betreuungsprojekte ausgezeichnet. Mit den PHILOS-Preisgeldern will Bayer die Realisierung oder Fortsetzung der Projekte sichern und so Menschen mit Hämophilie im Umgang mit der seltenen Erkrankung unterstützen.
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Die 3 Hauptgewinner wurden erneut von einer 6-köpfigen PHILOS-Expertenjury ermittelt. Sie vergibt den mit 10.000 Euro dotierten 1. Platz an das Netzwerk Schülerforschung Pankow e.V. und Familie Stoetzer für die Entwicklung des „Venenfinders“. Das Gerät soll Menschen mit Hämophilie bei der Heimselbstbehandlung unterstützen, indem es die zur Punktion geeigneten Venen sichtbar macht. Die Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH) und die medizinische Kooperationsgemeinschaft Physio-MED sichern sich Platz 2 und 5.000 Euro Starthilfe für ein Konzept zum flächendeckenden, regelmäßigen Bewegungs- und Prophylaxetraining für Menschen mit Hämophilie und von-Willebrand-Syndrom. Auf Platz 3 wählte die Jury das therapeutische Eltern-Kind-Wochenende „KimHi lacht“, das vom Medizinischen Versorgungszentrum MEDPOINT Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Kinderärzte-Netz Leipzig e.V. organisiert und mit 2.500 Euro Preisgeld gefördert wird.

PHILOS-Publikumspreis

Zusätzlich wurde wieder der mit 2.500 Euro dotierte PHILOS-Publikumspreis vergeben. Rund 500 Menschen waren dem Aufruf zum Online-Voting auf der PHILOS Website gefolgt und wählten ihren Favoriten: Der Publikumspreis geht an die IGH e.V., deren Mitglieder Tanja und Volker Zaiser eine Hämophilie-App ins Leben rufen wollen, die Betroffenen digitale Services und alltagsrelevante Informationen bietet.

Ehrenpreis „PHILOS Doc“ vergeben

Erstmals verlieh die PHILOS-Jury den Ehrenpreis „PHILOS Doc“. Der Pädiater Dr. Dr. Christoph Königs von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt erhält die Auszeichnung für sein weit über die medizinische Versorgung hinausgehendes ehrenamtliches Engagement. Seit vielen Jahren setzt sich der Facharzt regelmäßig auch in seiner Freizeit für Kinder und Jugendliche mit Hämophilie ein. Dabei findet er besonders zu der schwer erreichbaren Zielgruppe der Heranwachsenden einen guten Zugang und unterstützt sowohl die jungen Patienten als auch deren Eltern im Umgang mit der Erkrankung.

Im nächsten Jahr sollen mit dem PHILOS erneut 3 vorbildliche Betreuungskonzepte mit insgesamt 17.500 Euro prämiert und zusätzlich ein mit 2.500 Euro dotierter Publikumspreis vergeben werden. Gleichberechtigte Chancen auf einen Gewinn haben auch Ideen für Betreuungsprojekte, für die ein umsetzungsreifes Konzept vorliegt. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2019.

Quelle: Bayer


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