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Medizin

17. April 2020 PPH bei Typ-2-Diabetes: Flexibler Alltag durch Mahlzeiteninsulin

Nicht nur Typ-1-Diabetes-Patienten können von Mahlzeiteninsulin profitieren. Aufgrund der Progredienz des Diabetes können auch Patienten mit Typ-2-Diabetes unter Basalinsulintherapie von postprandialen Hyperglykämien (PPH) betroffen sein. Dr. Throsten Siegmund, Facharzt für allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Hypertensiologie, Ernährungsmedizin, München, und Prof. Dr. Dipl. Psych. Bernhard Kulzer, Fachpsychologe Diabetes, Psychologischer Psycho-Therapeut, Bad Mergentheim, diskutierten bei einer Fachpresseveranstaltung den Einsatz des Mahlzeiteninsulins Fiasp®, das durch seine schnelle Insulinantwort einen flexiblen Alltag ermöglicht.
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PPH-Risiko auch bei Typ-2-Diabetes

Das Risiko für kurz- und langfristige Folgekrankheiten erhöht sich bei PPH bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes durch die Beeinträchtigung der Blutzuckereinstellung. „Auch bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die bereits ein Basalinsulin erhalten, können Blutzuckerspitzen nach dem Essen auftreten“, sagte Siegmund. „In diesem Fall ist der Einsatz eines schnell wirksamen Mahlzeiteninsulins im Rahmen einer Basal-Bolus-Therapie sinnvoll." Besonders wichtig sei dies für sehr aktive Patienten, die ihren Lebensstil nicht durch ihren Diabetes einschränken lassen wollen, ergänzte Kulzer.

Frühe und starke Insulinwirkung

„Fiasp® ist erfahrungsgemäß sowohl für Menschen mit Typ-1- als auch mit Typ-2-Diabetes geeignet, die unter ihrer bisherigen Therapie suboptimal eingestellt sind, lange Spritz-Ess-Abstände haben oder auch hohe postprandiale Blutzuckerwerte aufweisen“, so Siegmund. Das schnell wirksame Mahlzeiteninsulin Fiasp® zeichnet sich durch einen schnellen Wirkeintritt und eine frühe starke Insulinwirkung aus: So setzte in einer pharmakologischen Studie bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Glukose-senkende Wirkung von Fiasp® 8-9 Minuten früher ein als bei NovoRapid® (95%-KI: -12,1; -5,7; p<0,001) (1). Der Glukose-senkende Effekt in den ersten 30 Minuten nach Applikation war um 147% größer (Treatment Ratio Fiasp®/NovoRapid®: 2,47 (95%-KI: 1,58; 6,22); p< 0,001) (1).

Hohe Flexibilität im Patientenalltag

Der schnelle Wirkeintritt und die starke frühe Insulinwirkung können eine hohe Flexibilität in der Anwendung ermöglichen. Bei Bedarf kann die Gabe bei Erwachsenen bis zu 2 Minuten vor und bis zu 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit erfolgen (2). Dies ermöglicht den Patienten auch bei unvorhergesehenen Alltagssituationen eine hohe Flexibilität: „Meiner Erfahrung nach kommen Patienten mit Typ-2-Diabetes mit dem Mahlzeiteninsulin im Alltag gut zurecht. Dank der Möglichkeit auch kurzfristig Korrekturen vorzunehmen, stellen spontane sowie zeitversetzte Mahlzeiten im Alltag kaum mehr Probleme dar“, erklärte Siegmund.

SM

Quelle: Fachpresseveranstaltung „Mahlzeiteninsulin bei Typ 2 Diabetes – Mit Fiasp® aktiv am Leben teilhaben“, 16. April 2020; Veranstalter: NovoNordisk

Literatur:

(1) Pieber TR et al. Diabetes Obes Metab 2019; 21: 2068-2075.
(2) Fachinformation Fiasp®, aktueller Stand.


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