Dienstag, 21. Mai 2019
Navigation öffnen

Medizin

18. Mai 2012 Patienten effektiv bei der Tabakentwöhnung unterstützen

Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Alljährlich lenkt er die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Rauchens und die Bedeutung des Nichtraucherschutzes. Dieses Jahr ruft der Aktionstag dazu auf, das internationale Rahmenabkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs gegen die Einflussnahme der Tabakhersteller zu verteidigen.
Anzeige:
Fachinformation
Für Hausärzte bietet der Welt-Nichtrauchertag einen guten Anlass, Patienten zu einem rauchfreien Leben zu motivieren. Die erfolgreichste Strategie ist die Kombination aus ärztlicher Beratung und medikamentöser Unterstützung durch Nicotinersatzprodukte. Das mittlerweile in 2. Auflage verfügbare Programm EINFACH ERFOLGREICH RAUCHFREI bietet eine strukturierte, wissenschaftlich fundierte und praxisbewährte Raucherentwöhnung. Die medikamentöse Unterstützung durch Nicotinersatzpräparate kann die Chance auf einen dauerhaften Rauchstopp verdoppeln. Das NICORETTE® Sortiment bietet mit 4 Darreichungsformen in jeweils unterschiedlichen Wirkstärken ein umfassendes Angebot für eine individuell auf den Raucher abgestimmte Raucherentwöhnung.

Jedes Jahr macht der von der WHO ausgerufenen Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai auf die Gefahren des Rauchens und die Wichtigkeit des Nichtraucherschutzes aufmerksam. In diesem Jahr widmet sich der Aktionstag insbesondere der Verteidigung des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs gegen die Einflussnahme der Tabakindustrie. Der Vertrag zur Regelung des Nichtraucherschutzes wurde von 168 Ländern ratifiziert und als Gesetz übernommen. So findet der Nichtraucherschutz Umsetzung z.B. in Form von Rauchverboten, Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln und dem Untersagen von Tabakwerbung.

Strukturierte Raucherentwöhnung für die Hausarzt-Praxis

Zum Schutz vor den schädlichen Folgen des Rauchens ist ein Rauchausstieg von zentraler Bedeutung. Der Welt-Nichtrauchertag und die damit erhöhte Aufmerksamkeit für die Risiken des Tabakkonsums bieten Hausärzten einen Anlass, ihre rauchenden Patienten auf eine Raucherentwöhnung anzusprechen. Die Intervention eines Arztes erhöht die Erfolgsrate eines Rauchstopps um das 2,2-Fache.

Ein interdisziplinäres Ärzteteam hat mit EINFACH ERFOLGREICH RAUCHFREI ein gut in den Praxisablauf integrierbares Programm für den Rauchausstieg entwickelt. Mittlerweile ist das Programm als erweiterte 2. Auflage erhältlich. Mit dem bewährten „Leitfaden zur Tabakentwöhnung in der hausärztlichen Praxis“ können Ärzte ihren Patienten eine strukturierte, wissenschaftlich fundierte Behandlung mit konkreten Handlungsempfehlungen anbieten. Neu im Programm ist der persönliche Rauchfrei-Pass für Patienten. Er enthält individuelle Analysen und Anregungen (Rauchverhalten, kritische Situationen) sowie Tipps zu den Themen Gewicht, Ernährung und Bewegung. So werden Patienten aktiv in die Therapie einbezogen – eine Maßnahme, die ihre Motivation zusätzlich verstärkt. Der Leitfaden steht Ärzten komplett mit allen Materialien zur strukturierten Therapie (inklusive Arzt-Dokumentationsblättern, Informationen für den Patienten und Patienten-Pass) kostenlos auf www.einfach-erfolgreich-rauchfrei.de zum Download zur Verfügung oder kann per Fax (09134/ 707 32 14) unter dem Stichwort „EINFACH ERFOLGREICH RAUCHFREI“ angefordert werden.

Die Kombination aus ärztlicher Beratung und medikamentöser Unterstützung wird als die derzeit effektivste Therapie in der Raucherentwöhnung angesehen.1 Über 130 klinische Studien belegen die entscheidende Bedeutung des Einsatzes von Nicotinersatz für einen erfolgreichen Rauchausstieg. Nicotinersatzpräparate können die Chance auf einen dauerhaften Rauchstopp verdoppeln. Deshalb sollten Hausärzte in der Patientenberatung eine klare Empfehlung für Nicotinsubstitution aussprechen.

Die Nicotinersatzpräparate von NICORETTE bieten eine effektive Unterstützung bei der Raucherentwöhnung, indem sie das Rauchverlangen senken und Entzugssymptome lindern. Das umfassende Sortiment umfasst vier Darreichungsformen (Kaugummi, Pflaster, Inhaler und Microtab) in unterschiedlichen Wirkstärken. Damit können Hausärzte aufhörwilligen Patienten je nach Höhe seines Zigarettenkonsums und damit einhergehendem Rauchverhalten individuell die richtige Begleitung auf dem Weg zum Nichtraucher empfehlen.

Quelle: Johnson & Johnson


Das könnte Sie auch interessieren

Diabetiker sollten regelmäßig ihren Puls messen

Diabetiker sollten regelmäßig ihren Puls messen
© closeupimages / Fotolia.com

Oft werden Menschen von einem Schlaganfall getroffen, weil sie Vorhofflimmern haben, ohne es zu wissen. Vorhofflimmern tritt bei über der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auf. Unbehandelt und ohne schützende Wirkung gerinnungshemmender Medikamente sind sie schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30.000 Schlaganfälle. Vorhofflimmern ist auch eine häufige Herzrhythmusstörung bei Diabetikern, die Schätzungen zufolge ein um 34% erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern haben.

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden
© lev dolgachov / Fotolia.com

Die Osteoporose ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 6,3 Millionen sind davon betroffen. Die Techniker Krankenkasse fand im Jahr 2009 bei nahezu einem Viertel der über 50-jährigen Frauen in Deutschland einen Osteoporose-bedingten Knochenbruch oder knochenstabilisierende Medikamente. Auch Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. Diese können Folgeerkrankungen wie Immobilität, Lungenentzündungen oder Langzeitbehinderung nach sich ziehen. Folgeerkrankungen sind mit erheblichen...

Vitamin D-Mangel begünstigt Ausbildung von Osteoporose

Vitamin D-Mangel begünstigt Ausbildung von Osteoporose
© crevis / Fotolia.com

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen. Dann kann es schnell zu einem Knochenbruch kommen. Sehr oft betroffen sind der Oberschenkelhalsknochen oder die Arme. Eine Ursache für ein schwaches Knochengefüge kann Vitamin D-Mangel sein, wie Prof. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am UKL, anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages am 20. Oktober erläutert. Doch auch ein Zuviel an Vitamin D kann zu Gefährdungen führen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Patienten effektiv bei der Tabakentwöhnung unterstützen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.