Montag, 25. Mai 2020
Navigation öffnen

Medizin

18. April 2017 Patientenseite leber-ratgeber überarbeitet

Die Patientenseite leber-ratgeber wurde inhaltlich sowie optisch überarbeitet. Sie hält jetzt mehr Services und Wissenswertes rund um das Thema Leber bereit. Gesundheitsbewusste Menschen können sich auf der Plattform über die Funktion der Leber, potenzielle Erkrankungen sowie Präventionsmöglichkeiten informieren. Angeboten wird u. a. ein Expertenrat. Dort können Interessierte kostenlos ihre themenspezifischen Fragen an den PD Dr. Anton Gillessen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster, richten.
Anzeige:
Schon gewusst? Die Leber ist mit ca. 1,5 kg das schwerste innere Organ des Menschen (1). Und: Nach Expertenschätzungen leiden mindestens fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer Lebererkrankung (2). Die Website leber-ratgeber.de klärt hierzu auf. Erläutert wird, wie die Leber funktioniert und welche Aufgaben sie täglich meist unbemerkt übernimmt.

Bleiben Fragen offen – z. B. individuelle Fragen zur Diagnostik und Therapie der Leber sowie Schutzmaßnahmen – hilft der „Expertenrat“ weiter. Über ein Online-Formular können Interessierte ihre Fragen stellen und erhalten per E-Mail Antwort. Eine Auswahl an bereits beantworteten Fragen, geordnet nach Themenfeldern wie z.B. Fachärzte und Kliniken, bieten vorab Orientierung. Ein weiterer Service ist der Leber-Schnelltest, der auf den Angaben der Deutschen Leberstiftung basiert. Mit dem interaktiven Fragebogen erfahren Teilnehmer in wenigen Minuten, wie hoch ihr persönliches Risiko für eine Lebererkrankung ist.

Über Gefahren für die Leber aufklären

Kommt es zu einer Erkrankung der Leber, zeigt sich diese meist ohne spezifische Symptome und wird daher oft erst spät bemerkt. Eine Auflistung dieser Symptome ist auf leber-ratgeber.de zu finden. Ein möglicher Auslöser für Leberbeschwerden können Medikamente sein. Denn: Jede zehnte unerwünschte Arzneimittelwirkung betrifft die Leber. Zudem sind Arzneimittel-induzierte Leberschäden einer der häufigsten Gründe für ein akutes Leberversagen (3-5). Je länger und je mehr Medikamente eingenommen werden, desto wahrscheinlicher ist eine Schädigung der Leber durch ein Medikament oder sein Abbauprodukt.

Vorbeugen und die Leber schützen

Doch soweit muss es nicht kommen. Auf leber-ratgeber.de erhalten gesundheitsbewusste Menschen Informationen, wie die Leber vorbeugend unterstützt oder auch einer gefährdeten Leber geholfen werden kann, z.B. mit einer Leberkur aus dem pflanzlichen Spezialextrakt der Mariendistel, dem Silymarin. Der in Legalon® Madaus enthaltene Silymarin-Spezialextrakt wirkt, indem er die Zellen schützt, die Regeneration der Leber unterstützt und zudem freie Radikale abfängt. Die Anwendung kann mögliche leberschädigende Folgen verringern. Ein weiterer Baustein einer Leberkur sollte eine ausgewogene, fettarme und vitaminreiche Ernährung sein. Mit Hilfe des neu auf der Website integrierten Ballaststoffrechners können Interessierte prüfen, ob sie genügend Lebensmittel mit ausreichend hohem Ballaststoffanteil zu sich nehmen. Anhand des Ergebnisses können sie ihre Ernährung anpassen und so ihre Leber bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

Quelle: MEDA Pharma

Literatur:

(1) Dancygier H et al. Das Leber-Buch 2016; Hannover.
(2) http://www.deutsche-leberstiftung.de/ (abgerufen am 07.04.2017)
(3) Lee WM. N Engl J Med 2003; 349: 474-485.
(4) Ostapowicz G, Lee WM. J Gastroenterol Hepatol 2000;15: 480-488.
(5) Nathwani RA, Kaplowitz N. Clin Liver Dis 2006; 10: 207-217.


Anzeige:
Fachinformation

Das könnte Sie auch interessieren

Augenärzte testen Kontaktlinsen mit UV-Schutz

Augenärzte testen Kontaktlinsen mit UV-Schutz
© HQUALITY - stock.adobe.com

Intensive ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts kann Bindehaut und Hornhaut am Auge schädigen. Jetzt testen Forscher, ob Kontaktlinsen mit eingebautem UV-Schutz solche Schäden verhindern können. Die Haftschalen wären hilfreich für Patienten, denen etwa nach einer Verätzung empfindliche Stammzellen der Hornhaut transplantiert wurden. Aber auch Außenarbeiter, die regelmäßig einer hohen UV-Bestrahlung ausgesetzt sind, könnten davon profitieren.   

Pflege: „24-Stunden-Betreuung“ nicht wörtlich verstehen

Pflege: „24-Stunden-Betreuung“ nicht wörtlich verstehen
© Halfpoint - stock.adobe.com

Auch wenn es so klingt: Bei Angeboten einer „24-Stunden-Betreuung“ zu Hause kann die Pflegekraft nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Es gilt das Arbeitszeitgesetz, erklärt die Verbraucherzentrale Berlin. Somit sei ein Arbeitstag in der Regel nach maximal 10 Stunden zuzüglich Pause vorbei, auch wenn die Pflegekraft mit im Haus wohnt. Wer tatsächlich auf 24 Stunden Betreuung Wert legt, muss für die Ruhe- und Pausenzeiten der Pflegekraft genügend Ersatz einplanen.

Neue DDG Patientenleitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“

Neue DDG Patientenleitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“
© Dmitry Lobanov / Fotolia.com

In Deutschland ist schätzungsweise jeder zehnte Führerscheininhaber von Diabetes betroffen. Die Sorge, die Fahrerlaubnis aufgrund der Erkrankung zu verlieren, ist bei den meisten sehr groß: Viele stoßen auf Probleme mit Behörden und Vorbehalte im privaten sowie beruflichen Umfeld. Die neue Patientenleitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erklärt in patientenverständlicher Sprache den Stand der Wissenschaft und gibt Betroffenen eine Orientierung, wie sie mit ihrem Diabetes sicher am...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Patientenseite leber-ratgeber überarbeitet"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Obduktionen zeigen massive Lungenschäden als Todesursache bei COVID-19-Patienten (22.05.2020, JAMA-Publikation einer Studie der Universität Augsburg)
  • Obduktionen zeigen massive Lungenschäden als Todesursache bei COVID-19-Patienten (22.05.2020, JAMA-Publikation einer Studie der Universität Augsburg)

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden