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Medizin

16. Juli 2020 PsA: Daten zu Ustekinumab auf EULAR präsentiert

Auf dem diesjährigen EULAR-Kongress wurde eine aktuelle Interimsanalyse der SUSTAIN-Studie zum Sicherheitsprofil von Ustekinumab bei aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA) vorgestellt (1). Die Daten zur Verträglichkeit des Interleukin (IL)-12/-23-Inhibitors zu Woche 112 sind konsistent mit dem in bisherigen Studien nachgewiesenen Sicherheitsprofil in dieser Indikation (1, 2).
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Aktuelle 112-Wochen-Daten zur Ustekinumab-Therapie

Die aktuellen Ergebnisse der laufenden, nicht-interventionellen SUSTAIN-Studie, die auf dem diesjährigen EULAR-Kongress vorgestellt wurden, ergänzen die Evidenz vorheriger Studienergebnisse hinsichtlich der Verträglichkeit. In der Studie werden 336 Patienten (57% weiblich) in 75 Zentren eingeschlossen. Sie untersucht die Langzeitwirksamkeit und -verträglichkeit, sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität und weitere patientenrelevante Behandlungsergebnisse im klinischen Alltag in Deutschland bei Patienten mit aktiver PsA unter Behandlung mit Ustekinumab über den Zeitraum von insgesamt 160 Wochen (1).

Ustekinumab mit konsistent gutem Sicherheitsprofil

Mittels Patient’s und Physician’s Global Assessment (PGA) Fragebogen wurde die Therapiezufriedenheit unter Ustekinumab in Hinblick auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit erfasst. Zu Woche 112 stuften sowohl 100% der behandelnden Ärzte (n=102) als auch der Patienten (n=99) ihre Erfahrung zur Verträglichkeit als „gut“ oder „sehr gut“ ein (1). Im Vergleich dazu hatten die behandelnden Ärzte und Patienten (jeweils n=305) die Verträglichkeit in Woche 16 zu 96% bzw. 93,3% als „sehr gut“ oder „gut“ bewertet (3).
Bis Woche 112 führte die Behandlung mit Ustekinumab zu insgesamt 88 schweren unerwünschten Ereignissen (SUE; 9,0% aller berichteten Ereignisse). Sie betrafen vor allem den Bewegungsapparat und das Bindegewebe (n=21; 6,3% aller gemeldeten unerwnschten Ereignisse (UE)) sowie Infektionen bzw. Infestationen (n=9; 2,7% aller gemeldeten UE). Insgesamt waren 14 (1,4% aller gemeldeten UE) der 88 SUE auf die Behandlung mit Ustekinumab zurückzuführen. 119 bzw. 11 Patienten brachen die Therapie aufgrund von UE bzw. SUE ab. Die häufigsten UEs, die zu einem Therapieabbruch führten, waren eine unzureichende Wirkung (n=84) sowie eine psoriatrische Arthropathie (n=4). Insgesamt erweist sich das Sicherheitsprofil von Ustekinumab zu Woche 112 als gut und ist konsistent mit demjenigen aus bereits abgeschlossenen Studien (1, 4, 5).

Quelle: Janssen

Literatur:

(1) Wendler J et al., EULAR 2020, Poster AB0847.
(2) Aktuelle Stelara®-Fachinformation.
(3) Wendler J et al., DGRh 2018, Poster SpA. 44.
(4) Ritchlin C et al., Ann Rheum Dis 2014;73:990-999.
(5) Kavanaugh A et al., Arthritis Care Res (Hoboken) 2015; 67: 1739-1749.


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