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Medizin

19. Juli 2020 Psoriasis: Verbesserte Lebensqualität unter IL-17A-Inhibitor Secukinumab

Die Lebensqualität von Patienten mit Psoriasis ist häufig erheblich eingeschränkt – viele Betroffene sind unterbehandelt und werden erst spät diagnostiziert und therapiert (1-5). Ergebnisse der DERMLINE-Umfrage bestätigen, dass fast die Hälfte der Psoriasis-Patienten (46%) in Deutschland derzeit nicht in ärztlicher Behandlung sind (6). In der prospektiven PROSE-Studie zeigte sich, dass durch die Behandlung mit dem Interleukin (IL)-17A-Inhibitor Secukinumab die Lebensqualität der Psoriasis-Patienten – und die der Angehörigen – deutlich verbessert wurde (7).
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Die Lebensqualität von Patienten mit Psoriasis ist häufig erheblich eingeschränkt – viele Betroffene sind nach wie vor unterbehandelt und leiden aufgrund einer verspäteten Diagnosestellung sowie einer verzögerten Behandlungseskalation unter ihrer Erkrankung. Die belastenden Hautveränderungen schränken den Alltag von Psoriasis-Patienten deutlich ein und nehmen damit Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Ergebnisse der prospektiven PROSE-Studie zeigten, dass die Behandlung mit dem Interleukin (IL)-17A-Inhibitor Secukinumab einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Psoriasis-Patienten und ihrer Angehörigen haben kann.

Unzufriedenheit bei Patienten

Ergebnisse der DERMLINE-Umfrage, an der insgesamt 650 Psoriasis-Patienten in Deutschland teilnahmen, zeigen, dass viele Betroffene unterbehandelt sind und erst spät diagnostiziert und therapiert werden. Nur 54% der Befragten gaben an, derzeit bei einem Arzt in Behandlung zu sein. Mit der aktuellen Therapie sind 59% der Befragten mäßig zufrieden oder unzufrieden. 49% der Patienten wünschen sich zudem mehr Zeit im Arztgespräch. „Die Daten aus der DERMLINE-Umfrage zeigen, dass viele Betroffene in Deutschland gar nicht behandelt werden oder unzufrieden mit der derzeitigen Behandlung sind“, so Dr. med. Florian Schenck, Hautärzte Zentrum, Hannover. Dies führe zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität der Patienten. Die Onlineumfrage zeigte auch, dass nur 17% der Psoriasis-Patienten mit einem Biologikum behandelt werden (6). Dabei kann die Behandlung mit einem geeigneten Biologikum einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen haben.

Signifikante Verbesserung der Lebensqualität unter Secukinumab

Die prospektive, multinationale Studie PROSE mit rund 1.660 Psoriasis-Patienten untersuchte den Einfluss des IL-17A-Inhibitors Secukinumab auf die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen (7). Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war der Anteil an Patienten, der in Woche 16 ein Dermatology Quality of Life Index (DQLI) von 0/1 erreichte. Die Lebensqualität der Patienten unter Secukinumab verbesserte sich nach 16 Wochen unabhängig von der Vortherapie deutlich: Bei der überwiegenden Mehrheit (70,8%) war die Lebensqualität nicht mehr durch die Psoriasis eingeschränkt (7). Zudem zeigte sich eine spürbare Erleichterung und Entlastung bei den Angehörigen. Der Family DLQI (FDLQI) reduzierte sich im Mittel von 11,5 auf 2,5 und zeigt damit die deutliche Verbesserung der Lebensqualität auch bei den Angehörigen. „Für ein adäquates Therapiemanagement der Psoriasis ist neben der Erhebung objektiver Parameter ebenso die Bestimmung der Lebensqualität als patientenrelevanter Aspekt von Bedeutung“, kommentierte Dr. med. Florian Schenck, Hautärzte Zentrum, Hannover.

Großteil erreicht fast symptomfreie Haut

Die belastende Hautsymptomatik verbesserte sich unter Secukinumab ebenfalls erheblich. Nach 16 Wochen erreichten 78,3% der Patienten ein PASI 90-Ansprechen und damit eine fast symptomfreie Haut, 41,1% erreichten sogar eine völlig symptomfreie Haut (PASI 100-Ansprechen) (7).
Die Wirksamkeit auf die Hautsymptomatik sowie der positive Einfluss auf die Lebensqualität blieben bis Woche 52 konstant oder verbesserten sich weiter. Darüber hinaus zeigte sich eine hohe Zufriedenheit der Patienten mit der IL-17A-Inhibitor-Therapie: Der erhobene Patient Benefit Index (PBI), welcher zeigt, inwieweit die Patientenbedürfnisse und Therapieziele durch die aktuelle Therapie erfüllt werden, lag in Woche 16 bei 3,4 (0= kein bis 4= maximal möglicher patientenrelevanter Nutzen) und blieb bis in Woche 52 konstant (7).

Quelle: Novartis

Literatur:

(1) World Health Organization, Global Report on Psoriasis 2016.
(2) Dauden E et al. Actas Dermo-sifiliogr 2011;102 (4):270-276.
(3) Armstrong AW et al. PLoS One 2012; 7:e52935.
(4) Kurd SK et al. Arch Dermatol 2010; 146(8):891-895.
(5) Feldman SR et al. Am Health Drug Benefits 2016;9:504.
(6) Schielein M et al. Patients with psoriasis remain undertreated: Results from the DERMLINE online survey (P1699). EADV, Madrid, 2019.
(7) Augustin M et al. JEADV 2020 published online: https://doi.org/10.111/jdv.16632.


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