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04. Februar 2020 Psoriasis: Vergleichsstudie zeigt Überlegenheit von Risankizumab gegenüber Secukinumab

Risankizumab (Skyrizi) erreichte in einer direkten Vergleichsstudie der Phase III in Woche 52 sowohl die primären als auch sämtliche gewichteten sekundären Endpunkte und zeigte Überlegenheit gegenüber Secukinumab (Cosentyx®) (1). Risankizumab zeigte dabei im Vergleich zu Secukinumab signifikant höhere Raten erscheinungsfreier Haut und erreichte in Woche 52 den primären Endpunkt – Überlegenheit bei einer mindestens 90%-igen Verbesserung des Psoriasis Area and Severity Index (PASI 90) gegenüber Baseline (1). Von den mit Risankizumab behandelten Patienten erreichten 87% nach 52 Wochen PASI 90, gegenüber 57% unter Secukinumab (p < 0,001) (1). In Woche 16 erreichte Risankizumab auch den anderen primären Endpunkt, die Nichtunterlegenheit gegenüber Secukinumab: 74% der Risankizumab-Patienten erreichten PASI 90, unter Secukinumab waren es 66% (1).
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„Risankizumab zeigte in dieser Studie im Vergleich zu Secukinumab eine überlegene Wirksamkeit. Die Patienten erreichten eine hohe Rate erscheinungsfreier Haut und konnten diese bis Woche 52 aufrechterhalten“, so Michael Severino, AbbVie.
Risankizumab zeigte auch bei allen gewichteten sekundären Endpunkten in Woche 52, darunter PASI100 und PASI75 sowie ein sPGA-Score (static Physician Global Assessment) von erscheinungsfrei oder nahezu erscheinungsfrei (sPGA 0/1), eine Überlegenheit gegenüber Secukinumab (p < 0,001) (1).

Bekanntes Sicherheitsprofil

Das Sicherheitsprofil von Risankizumab entsprach nach den aktuell vorliegenden Sicherheitsdaten dem vorangegangener Studien und es wurden bis Woche 52 keine neuen Sicherheitssignale beobachtet (1-4). Die Raten der unerwünschten Ereignisse (UEs) waren bei Risankizumab und Secukinumab vergleichbar (1). Die häufigsten UEs waren Nasopharyngitis, Infektion der oberen Atemwege, Kopfschmerzen, Arthralgie und Diarrhö (1). Die Rate der schwerwiegenden UEs betrug 5,5% im Behandlungsarm mit Risankizumab und 3,7% unter Secukinumab (1). Ereignisse, die zum Absetzen des Prüfpräparats führten, traten bei 1,2% im Behandlungsarm mit Risankizumab und 4,9% unter Secukinumab auf (1). In beiden Behandlungsarmen gab es keine Todesfälle (1).

Quelle: Abbvie

Literatur:

(1) AbbVie. Data on file.
(2) Gordon K et al. Efficacy and safety of risankizumab in moderate-to-severe plaque psoriasis (UltIMMa-1 and UltIMMa-2): results from two double-blind, randomised, placebo-controlled and ustekinumab-controlled phase 3 trials. The Lancet. 25. August 2018; 392(10148): 650-661.
(3) Reich K et al. Risankizumab compared with adalimumab in patients with moderate-to-severe plaque psoriasis (IMMvent): a randomised, double-blind, active-comparator-controlled phase 3 trial. Lancet. 17. August 2019; 394(10198): 576-586. doi: 10.1016/S0140-6736(19)30952–3
(4) Blauvelt A et al. Efficacy and Safety of Continuous Q12W Risankizumab Versus Treatment Withdrawal: 2-Year Double-Blinded Results from the Phase 3 IMMhance Trial. Poster Nr. 478. 24. World Congress of Dermatology. 2019.


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