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Medizin

17. Februar 2020 Psychokardiologie: Zusammenhang zwischen kardiovaskulären Erkrankungen und seelischen Belastungen

Stress und psychische Belastungen erhöhen den Blutdruck und langfristig auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und umgekehrt. Seit einigen Jahren widmet sich die Psychokardiologie verstärkt diesem Zusammenhang und bietet unterstützende Therapien und Gespräche für Herzpatienten an.

 
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„Das Erleben einer schweren organischen Herzkrankheit führt bei Betroffenen fast immer zu Todesängsten, auch wenn sie nicht immer bewusst wahrgenommen werden“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen.

Stress hat unmittelbaren Einfluss auf das vegetative Nervensystem

„Langfristig können sich die Herzkranzgefäße stark verengen, es kann zu Schäden am Herzmuskel, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz kommen“, so der Mediziner. Auch eine tatsächlich bestehende Herzkrankheit kann die Psyche stark belasten.

Hilfsangebote der Psychokardiologie

Viele kardiologische Akutkliniken arbeiten inzwischen mit psychosomatischen Diensten zusammen. Sie bieten den Patienten schon während des Krankenhausaufenthaltes unterstützende Gespräche sowie Hilfe bei der weiteren Therapieplanung an.

Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V. / Deutsche Stiftung für Herzforschung

Literatur:

Deutsche Herzstiftung (Hg.), HERZ heute, Ausg. 1/2020, Frankfurt a. M. 2020. https://www.herzstiftung.de/Stress-Herz.html


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