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Medizin

14. Juni 2017 Rote-Hand-Brief: Selexipag und starke CYP2C8-Inhibitoren kontraindiziert

Selexipag wird angewendet bei Erwachsenen zur Langzeitbehandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie der WHO-Funktionsklasse II bis III. Durch die agonistische Wirkung am Prostacyclin(IP)-Rezeptor führen Selexipag und sein aktiver Metabolit zu Vasodilation sowie antiproliferativen und antifibrotischen Effekten. Hauptverantwortlich für die Wirkung ist der aktive Metabolit.
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Pharmakokinetische Untersuchungen bei gesunden männlichen Probanden zeigten bei gleichzeitiger Gabe von Selexipag (▼Uptravi®) und Gemfibrozil, einem starken CYP2C8-Inhibitor, eine annähernde Verdoppelung der ▼Uptravi®-Exposition und einen Anstieg der Exposition mit dem aktiven Metaboliten etwa auf das 11-Fache.
 
In einem Rote-Hand-Brief weist der Hersteller auf folgende Informationen hin:
  • Die gleichzeitige Anwendung von Selexipag mit starken Inhibitoren von CYP2C8 (z.B. Gemfibrozil) ist nun kontraindiziert. Sie führt bei gleichzeitiger Anwendung von Selexipag und Gemfibrozil zu einer 11-fach höheren Exposition mit dem aktiven Metaboliten, wodurch das Risiko für Nebenwirkungen steigt, die zu einem Therapieabbruch führen können.
  • Bei der gleichzeitigen Anwendung oder dem Absetzen von moderaten CYP2C8-Inhibitoren (z. B. Clopidogrel, Deferasirox, Teriflunomid) sollte eine Dosisanpassung von Selexipag erwogen werden.

Die Produktinformation wird aktualisiert.

Quelle: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Literatur:

Rote-Hand-Brief zu ▼Uptravi® (Selexipag) vom 09.06.2017


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