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Medizin

28. Juni 2017
Seite 1/3
Schlafmangel fördert Übergewicht, Herzerkrankungen und Diabetes

"Zu wenig Schlaf vermindert unsere kognitiven Fähigkeiten und wirkt sich negativ auf die physische Gesundheit aus. Leider wird dieses wichtige Thema im gesamten Gesundheitswesen immer noch zu oft unterschätzt", warnte Prof. Pierre Maquet, Lüttich, auf dem 3. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) in Amsterdam.
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"Zu wenig Schlaf vermindert unsere kognitiven Fähigkeiten und wirkt sich negativ auf die physische Gesundheit aus. Leider wird dieses wichtige Thema im gesamten Gesundheitswesen immer noch zu oft unterschätzt", warnte Prof. Pierre Maquet, Lüttich, auf dem 3. Kongress der European Academy of Neurology (EAN) in Amsterdam.

1,5 Stunden weniger Schlaf als unsere Großeltern

Im Schnitt schlafen heute Amerikaner 6,5 und Europäer rund 7 Stunden pro Nacht. "Das ist um 1,5 Stunden weniger als unsere Großeltern geschlafen haben und bedeutet, dass wir alle an chronischem Schlafmangel leiden", so Prof. Maquet. Das wirkt sich nicht zuletzt auf die Informationsverarbeitung im Gehirn aus. "Bei Schlafmangel leidet vor allem die Fähigkeit, neue Informationen im Gedächtnis zu behalten", so Prof. Maquet. "Man kann sie zwar aufnehmen aber sie werden nicht dauerhaft im Gehirn abgespeichert, sondern gehen langfristig wieder verloren. Es scheint so zu sein, dass die nach jeder neuen Information angelegten Gedächtnisspuren fragil bleiben, bis sie im Schlaf verfestigt und so ins Langzeitgedächtnis eingebaut werden."

 
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