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Medizin

03. Februar 2020 Schlaganfall: Risikosenkung unter Ticagrelor + Aspirin in Phase-III-Studie nachgewiesen

Die vorläufigen Ergebnisse der Phase-III-Studie THALES zeigten, dass Ticagrelor (Brilique®) 90 mg von AstraZeneca 2x täglich eingenommen mit Aspirin über einen Zeitraum von 30 Tagen eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verringerung des Risikos für den kombinierten primären Endpunkt Schlaganfall oder Tod im Vergleich zu Aspirin allein erzielte.
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Fachinformation
THALES schloss mehr als 11.000 Patienten ein, die einen leichten akuten ischämischen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA) in den 24 Stunden vor Behandlungsbeginn erlitten hatten. Die vorläufigen Sicherheitsergebnisse der THALES-Studie stimmten mit dem bekannten Profil von Brilique überein – einschließlich einer erhöhten Blutungsrate im Behandlungsarm.
 
Mene Pangalos, BioPharmaceuticals R&D, sagte: „Die Daten der Phase-III-Studie THALES zeigten, dass Brilique in Kombination mit Aspirin bei Patienten, die einen leichten akuten ischämischen Schlaganfall oder eine Hoch-Risiko transitorische ischämische Attacke erlitten hatten, zu besseren Behandlungsergebnissen führte.“
 
Dr. Clay Johnston, Studienleiter der THALES-Studie und Dekan der Dell Medical School an der University of Texas in Austin, USA, sagte: „Das Risiko, einen weiteren Schlaganfall zu erleiden, ist in den ersten Tagen und Wochen nach einem leichten akuten ischämischen Schlaganfall oder einer risikoreichen transitorischen ischämischen Attacke am höchsten. Während eine zu erwartende Zunahme an Blutungen beobachtet wurde, zeigten die Ergebnisse von THALES, dass Brilique in Kombination mit Aspirin das Risiko potenziell verheerender Ereignisse in dieser entscheidenden Zeit reduzierte.“
 
Die vollständigen Ergebnisse der THALES-Studie werden auf einer bevorstehenden medizinischen Tagung vorgestellt.
 
Brilique ist in mehr als 110 Ländern für die Prävention von atherothrombotischen Ereignissen beim akuten Koronarsyndrom (ACS) und in mehr als 70 Ländern für die Sekundärprävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Hochrisikopatienten nach einem Myokardinfarkt zugelassen.

Quelle: AstraZeneca


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