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Medizin

16. Januar 2018 Starke Schmerzreduktion bei verbesserter Verträglichkeit mit Fixkombination Oxycodonhydrochlorid/Naloxonhydrochlorid

Kürzlich wurde die Neueinführung von Oxycodon comp - HEXAL® Retardtabletten zur Schmerztherapie bekanntgegeben. Oxycodon comp - HEXAL® Retardtabletten enthalten eine fixe Wirkstoffkombination aus dem retardierten Opioid-Rezeptoragonisten Oxycodon und dem retardierten Rezeptorantagonisten Naloxon (1) und steht in 5 Wirkstärken – inklusive der Zwischenstärke 30 mg/15 mg zur Verfügung. Die Fixkombination Oxycodonhydrochlorid/Naloxonhydrochlorid ermöglicht eine ausgeprägte Linderung starker Schmerzen und wirkt zugleich einer Opioid-induzierten Obstipation entgegen (2).
Oxycodon ist ein sehr potentes Analgetikum, das bei starken chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen und moderaten bis starken Tumorschmerzen eine effektive Schmerzreduktion erreicht (2). Die analgetische Wirkung wird über eine Bindung an Opioid-Rezeptoren im Zentralnervensystem (ZNS) vermittelt. Da Opioid-Rezeptoren auch im Gastrointestinaltrakt – sowohl im enterischen Nervensystem als auch in den Muskelschichten des Darms – weitverbreitet sind, kann eine Therapie mit oralen Opioidanalgetika zu Störungen der gastrointestinalen Funktion, insbesondere zu Obstipation, führen (3). Während andere unerwünschte Wirkungen der Opioid-Therapie im Laufe der Zeit nachlassen, bleibt die Obstipation in der Regel bestehen und lässt sich auch mit allgemeinen Maßnahmen, wie körperliche Aktivität, faserreiche Nahrung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr, oftmals nicht in den Griff bekommen (3).

Starke analgetische Wirksamkeit, verringerte Obstipation

Durch die Kombination mit dem kompetitiven Opioidrezeptorantagonisten Naloxon kann die gastrointestinale Verträglichkeit von Oxycodon deutlich verbessert werden (2). Oral verabreichtes Naloxon blockiert die Opioidrezeptoren im Darm und wirkt somit der obstipierenden Wirkung des Opioid-Analgetikums entgegen (4). Während die starke analgetische Wirkung von Oxycodon im ZNS unverändert erhalten bleibt, kann das Auftreten einer Opioid-induzierten Obstipation durch die gleichzeitige orale Gabe des kompetitiven Antagonisten verringert werden (2,4). In der Fixkombination liegen retardiertes Oxycodonhydrochloridund retardiertes Naloxonhydrochlorid im Verhältnis 2:1 vor. Oxycodon comp -HEXAL® Retardtabletten bieten eine passende und im Vergleich zum Originator kostengünstigere Behandlungsoption für Patienten mit starken Schmerzen, die nur mit Opioid-Analgetika ausreichend behandelt werden können (1,5). Dazu zählen unter anderem starke Schmerzen des Bewegungsapparates, Tumorschmerzen und neuropathische Schmerzen.

Individualisierte Dosierung für eine Schmerztherapie, die passt

Das neue Produkt wird in 5 Wirkstärken von Oxycodon/Naloxon angeboten  – 5 mg/2,5 mg, 10 mg/5 mg, 20 mg/10 mg, 30 mg/15 mg sowie 40 mg/20 mg – und in jeweils 3 Packungsgrößen mit 20, 50 und 100 Retardtabletten. Die zusätzliche Zwischenstärke von 30 mg/15 mg bei Oxycodon comp - HEXAL® Retardtabletten kann die adäquate Einstellung des Patienten auf die für seine individuelle Schmerzintensität passende Dosierung der fixen Kombination von Oxycodon und Naloxon erleichtern.

Quelle: Sandoz

Literatur:

(1) Fachinformation Oxycodon comp HEXAL, Stand: Juni 2017
(2) Burness CB, Keating GM. Drugs 2014; 74: 353-375
(3) Brock C et al. Drugs 2012 ;72: 1847-1865
(4) Leppert W. Adv Ther 2010; 27: 714-730
(5) Lauer – Taxe Stand 01.02.2018


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