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Medizin

29. Mai 2018 Stammzellbasierte Therapien bei schweren chronischen Erkrankungen

Novo Nordisk erweitert sein Engagement bei Therapien auf Stammzellbasis und dehnt den Fokus von Typ-1-Diabetes auf andere schwere chronische Erkrankungen aus. Möglich wurde dies durch eine exklusive Zusammenarbeit mit der University of California San Francisco (UCSF). Gemeinsam wurde bereits der erste Meilenstein bei der Entwicklung humaner embryonaler Stammzellenlinien erreicht.
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Innerhalb der Vereinbarung mit der USCF hat Novo Nordisk eine Technologie lizensiert, mit der sich die Produktion von humanen embryonalen Stammzelllinien (hESC) nach den Vorgaben der guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) durchführen lässt. Zudem wurden die Rechte erworben, diese zu weiteren regenerativen medizinischen Therapien weiterzuentwickeln. Anfang Mai erreichten die Partner mit der Einweihung eines neuen GMP-Labors an der UCSF einen wichtigen Meilenstein. Dort werden Mitarbeiter der Universität und von Novo Nordisk gemeinsam an Stammzelllinien arbeiten. Von diesen wird erwartet, dass sie neue Qualitätsstandards bei der Herstellung stammzellbasierter Therapien setzen.

Nach 2 Jahrzehnten intensiver Forschung mit Schwerpunkt auf der Differenzierung pluripotenter Stammzellen zu Insulin produzierenden Betazellen hat Novo Nordisk nunmehr den präklinischen Machbarkeitsnachweis erbracht. Zusammen mit der New Yorker Cornell-Universität machte Novo Nordisk außerdem erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung eines Mikroverkapselungssystems, das Betazellen, die Patienten transplantiert werden, vor Angriffen durch das Immunsystem schützt. Novo Nordisk geht davon aus, dass die erste klinische Studie in den nächsten Jahren initiiert werden könnte.

„Eine Heilung für Diabetes zu finden, ist Teil der Vision von Novo Nordisk. Die jüngsten Fortschritte bei unserer Stammzellforschung und der Zugang zu robusten qualitativ hochwertigen Zelllinien kann Menschen mit Typ-1-Diabetes diesem Ziel näher bringen. Durch unsere Zusammenarbeit mit der UCSF wollen wir aktuelle und zukünftige Partnerschaften zur Entwicklung stammzellbasierter Therapien zur Behandlung anderer schwerer chronischer Erkrankungen beschleunigen”, erklärte Mads Krogsgaard Thomsen, Executive Vice President und Forschungsleiter bei Novo Nordisk.

Quelle: Novo Nordisk


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