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Medizin

22. November 2018 Starke Schmerzen verlässlich und anhaltend reduzieren

Die Einstellung auf Opioide bei starken chronischen Schmerzen erfolgt prinzipiell auf ein retardiertes orales Präparat. Mit einer innovativen Opioid-Pellet-Retardierung können deutlich stabilere Opioid-Plasmaspiegel erreicht werden, die zur dauerhaften Schmerzabdeckung über 24 Stunden führen.
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Pflichttext
Die Einstellung auf Opioide bei starken chronischen Schmerzen erfolgt gemäß der aktuellen S3-Leitlinie LONTS gemeinhin auf ein retardiertes orales Präparat, während schnellwirkende Opioide wegen des hohen Suchtpotenzials nur in Ausnahmefällen bei akuten, nicht mit WHO-Stufe I Analgetika beherrschbaren Schmerzzuständen oder nur zur Dosisfindung und nur wenige Tage lang eingesetzt werden sollten, erklärte Dr. Eberhard Lux, Lünen, auf einem Symposium. Hinsichtlich der Kinetik sollten die retardierten Opioide möglichst geringe Plasmaspiegelschwankungen aufweisen, dabei langsam anfluten und mit möglichst langer Halbwertszeit auch langsam eliminiert werden. Damit sind End-of-Dose-Phänomene in der Tagesmitte ausgeschlossen und die zuverlässige Schmerzabdeckung gewährleistet.

Für PD Dr. Stefan Wirz, Bad Honnef, hat Oxycodon gegenüber anderen Analgetika das geringste Nebenwirkungsspektrum. Mit Oxycodon wird  die Gefahr der Akkumulation aktiver Metaboliten vermieden, was insbesondere bei Patienten mit Organinsuffizienz wichtig ist. Oxycodon hat im Gegensatz zu Tramadol keine serotoninogene Wirkung und ist im Gegensatz zu Morphin und Fentanyl nicht immunsuppressiv. Da Oxycodon als retardierte und nicht-retardierte Formulierung zur Bedarfsabdeckung zur Verfügung steht, kann die Medikation den individuellen Erfordernissen des Patienten angepasst werden.

Chronische Rückenschmerzen benötigen ein multimodales Behandlungskonzept, um ein gestörtes Bewegungsmuster aufzuheben, die Schmerzen zu reduzieren und die Funktionalität wieder herzustellen, so Dr. Norbert Schürmann, Moers. Neben allgemeinen Maßnahmen wie Krankengymnastik und auch Entspannungsverfahren kommt der Auswahl effektiver Medikamente eine wichtige Rolle zu, um insbesondere die Schmerzspirale zu durchbrechen. Für den Experten hat die 24h-Pellet-Galenik von Oxycodon den Vorteil, dass durch den gleichmäßigeren Wirkspiegel Schmerzspitzen vermieden werden. Diese wirksame Retardierung wurde in dem Produkt Oxycan® uno umgesetzt. Nach der Einnahme flutet der Wirkstoff behutsam an, geht in eine 10-stündige Plateauphase über und nimmt dann kontinuierlich über weitere 10 Stunden auf den Ausgangswert ab. Damit wird der sonst bereits nach 12 Stunden auftretende Abfall auf den Ausgangswert bei üblichen Oxycodon-Präparaten verhindert. Durch die Einmalgabe wird Compliance und Adhärenz des Patienten verbessert.

Richard Kessing

Quelle: Symposium „Verantwortungsvolle Opioid-Therapie beim Nicht-Tumorschmerz“, Deutscher Schmerzkongresses, 19.10.2018, Mannheim; Veranstalter: Hormosan


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