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Medizin

07. Januar 2016 Starke chronische Rückenschmerzen: Tapentadol stark und verträglich auch in der Langzeitanwendung

Im Rahmen einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde die Langzeitverträglichkeit von Tapentadol retard bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen und chronischer Knie- oder Hüftgelenksarthrose untersucht. Dabei kamen die Studienautoren zu dem Schluss, dass auch über einen Zeitraum von zwei Jahren die in den vorhergehenden Studien erzielte gute Schmerzlinderung und die Verbesserung der Lebensqualität  erhalten blieb. Außerdem wurde Tapentadol über die zweijährige Behandlungsdauer gut vertragen (1). Somit steht mit Tapentadol retard eine effektive Schmerztherapie zur Verfügung, die sich auch für die Langzeittherapie eignet.

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Der Hausarzt, als erster und wichtigster Ansprechpartner von chronischen Rückenschmerzpatienten, benötigt eine stark wirksame und gut verträgliche Therapieoption. Bei chronischen Rückenschmerzen handelt es sich in der Regel um gemischte Schmerzen, das heißt Schmerzen, denen unterschiedliche Mechanismen (nozizeptive und neuropathische) zugrunde liegen (2). Im Praxisalltag kann aber die Zeit für eine umfangreiche Diagnostik fehlen, so dass eine Therapie vorteilhaft ist, die auf mehrere Schmerzmechanismen gleichzeitig wirkt. Mit dem dual wirksamen Tapentadol retard (Palexia® retard) steht eine solche Therapieoption zur Verfügung.

Tapentadol wirkt in einem Molekül sowohl als µ-Opioid-Rezeptor-Agonist (MOR) als auch als Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (NRI) (3,4) und ist somit für die Behandlung von nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen geeignet (5-7). Das bedeutet für die Praxis: Im Gegensatz zu klassischen Opioiden werden mit Tapentadol immer beide Komponenten des chronischen Rückenschmerzes behandelt. Zudem zeigen die Ergebnisse einer großen Schmerzvergleichsstudie zur Behandlung starker chronischer Rückenschmerzen, dass Tapentadol retard die stärker wirksame und gastrointestinal besser verträgliche Therapieoption verglichen mit der Opioid-Kombination Oxycodon/Naloxon retard ist. Insbesondere Obstipation und Erbrechen traten in der Studie signifikant seltener auf (8).

Therapiestart leicht gemacht

Eine frühzeitige Schmerzlinderung mit Tapentadol kann dazu beitragen, der Chronifizierung des Schmerzes vorzubeugen. Im Praxisalltag hat sich laut Dr. Stefan Regner, Mainz, der frühe Einsatz von Tapentadol bewährt: "Ich stelle meine Patienten bei unzureichender Wirksamkeit und/oder schlechter Verträglichkeit von NSAR oder schwachen Opioiden gerne direkt auf Tapentadol retard um." Dabei sollte die Dosis rasch, stufenweise erhöht werden, damit die Substanz auch schnell ihre volle Wirksamkeit entfalten kann, bemerkte Regner weiter. Für die gemeinsame Absprache zum individuellen Therapiestart bietet Grünenthal eine Dosierhilfe an. Hier kann der Patient die Tabletteneinnahme und die damit erzielte Schmerzreduktion dokumentieren und in Absprache mit seinem Arzt die Dosis entsprechend optimieren.


Abb.: Dosierhilfe für einen einfachen Therapiestart

Die Dosierhilfe finden Sie unter: www.infocenter.palexia.de

Literaturhinweise:

(1) Buynak R et al.  Clin Ther. 2015 Sep 28. pii: S0149-2918(15)01070-X. doi: 10.1016/j.clinthera.2015.08.014. [Epub ahead of print]
(2) Mehra M et al. Journal of Medical Economics. 2012; 15(2): 245-252
(3) Tzschentke TM et al. Drugs of today 2009; 45 (7): 483-496
(4) Kress H. Eur J Pain 2010, 14:781-783
(5) Afilalo M et al. Clin Drug Investig 2010; 30 (8): 489-505.
(6) Lange B et al. Advances in Therapy 2010; 27(6): 381-399.
(7) Schwartz S et al. Current Medical Research and Opinion 2011; 27(1): 151-162.
(8) Baron R et al. Pain Practice 2015; Early View Article.
Available from: URL:http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/papr.12308/epdf

Quelle: Grünenthal


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