Montag, 6. Juli 2020
Navigation öffnen

Medizin

05. April 2017 Studienteilnehmer gesucht: Untersuchung von Gefäßwandveränderungen bei Lymphödem

Die Wissenschaftler des Exzellenzcluster REBIRTH (Von regenerativer Biologie zu rekonstruktiver Therapie) suchen derzeit nach einer regenerativen Therapie bei Lymphödemen. Die Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) möchte in einer wissenschaftlichen Studie die Veränderungen an der Wand der Blutgefäße bei anhaltendem Lymphödem untersuchen.
Anzeige:
Bei Lymphödemen kann im Lymphgefäßsystem das Wasser nicht aus den Zellzwischenräumen des Gewebes abtransportiert werden, die Gliedmaßen schwellen an. „Mit der Studie möchten wir aufklären, ob sich das Wasser auch in der Blutgefäßwand einlagert“, erklärt Prof. Dr. Christoph Bara, Bereichsleiter der Transplantations- und Kunstherzambulanz der HTTG. „Wenn dem so ist, könnte für diese Patienten ein erhöhtes Risiko bestehen, an Arteriosklerose zu erkranken.“ Allein mit einer Gefäß-Duplexsonographie können die Ärzte die Veränderungen an den Blutgefäßen analysieren, die durch ein chronisches Lymphödem entstehen.

Für die Studie werden Frauen und Männer (altersunabhängig) gesucht, die sich einer Operation (häufig Brustkrebs) unterzogen haben und danach ein Lymphödem am Oberarm, Unterarm und/oder an der Hand entwickelt haben.

Die Studienteilnehmer erwartet eine komplett schmerzfreie Ultraschalluntersuchung: Auf die Haut wird lediglich oberflächlich ein reizloses, leicht mit Wasser abwaschbares Gel aufgetragen. Es wird weder Blut abgenommen noch eine Injektion durchgeführt. Die Untersuchung kann zu jeder Tageszeit und unabhängig von Mahlzeiten erfolgen. Weiterhin muss kein Fragebogen ausgefüllt werden. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt, alle Angaben und Werte anonymisiert aufbewahrt.

Interessierte können sich telefonisch unter (0511) 532-3942 in der Zeit von Montag bis Freitag, zwischen 8 und 13 Uhr bei Herrn Marsha Jörg oder per E-Mail:  Joerg.Marsha@mh-hannover.de anmelden.

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover


Anzeige:
Basistext

Das könnte Sie auch interessieren

Opioid-Abhängigkeit: Notstand in USA ausgerufen

Opioid-Abhängigkeit: Notstand in USA ausgerufen
© Eisenhans / Fotolia.com

Nachdem der amerikanische Präsident Donald Trump aufgrund der massiven Zunahme an Drogentoten den nationalen Notstand bezüglich Opioiden erklärt hat, gibt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) Entwarnung: In Deutschland sei aktuell kein Gesundheitsnotstand aufgrund von Opioid-Abhängigkeit zu befürchten. Die gesetzlichen Regelungen sowie die vorhandenen Leitlinien zum Einsatz von Opioiden verhinderten in den meisten Fällen die Entwicklung einer Abhängigkeit.

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden
© lev dolgachov / Fotolia.com

Die Osteoporose ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 6,3 Millionen sind davon betroffen. Die Techniker Krankenkasse fand im Jahr 2009 bei nahezu einem Viertel der über 50-jährigen Frauen in Deutschland einen Osteoporose-bedingten Knochenbruch oder knochenstabilisierende Medikamente. Auch Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. Diese können Folgeerkrankungen wie Immobilität, Lungenentzündungen oder Langzeitbehinderung nach sich ziehen. Folgeerkrankungen sind mit erheblichen...

Oft unerkannt: Frauenkrankheit Lipödem

Oft unerkannt: Frauenkrankheit Lipödem
© vanillya / fotolia.com

Etwa jede zehnte Frau in Deutschland leidet unter einem Lipödem, auch als Reiterhosenphänomen bekannt. Hierbei treten symmetrische schwammige Schwellungen an den Beinen und in 30 Prozent der Krankheitsfälle auch an den Armen auf. Die Ursache: eine Fettverteilungsstörung, die mit Wassereinlagerungen einhergeht. Lipödempatienten stehen aus mehreren Gründen unter einem sehr hohen Leidensdruck. Sie haben nicht nur sehr starke Berührungs- und Druckschmerzen, sondern auch Spannungsgefühle, sodass bereits einfache Tätigkeiten wie Haare föhnen oder...

Nur einnehmen, was wirklich benötigt wird: Die erste Untersuchung vor der OP gilt dem Medikationsplan

Nur einnehmen, was wirklich benötigt wird: Die erste Untersuchung vor der OP gilt dem Medikationsplan
© irissca - stock.adobe.com

„Apotheker-Arzneimittelgespräch“ mag ein schwieriges und langes Wort sein – als Instrument, die Sicherheit der Patienten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zu erhöhen, ist es jede Silbe wert. Wer als UKL-Patient vor einer geplanten chirurgischen Operation steht oder eine Augen-OP erhält, führt zuvor ein vertrauensvolles Gespräch mit einem Klinikapotheker über seinen Medikationsplan. Die pharmazeutischen Experten des UKL kontrollieren und analysieren die Liste der einzunehmenden Arzneimittel und korrigieren an den nötigen Stellen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Studienteilnehmer gesucht: Untersuchung von Gefäßwandveränderungen bei Lymphödem"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann – Hierfür sollen die Kapazitäten von 20.000 auf 30.000 Tests pro Tag erhöht werden (dpa, 30.06.2020).
  • Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann – Hierfür sollen die Kapazitäten von 20.000 auf 30.000 Tests pro Tag erhöht werden (dpa, 30.06.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden