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Medizin

16. Januar 2013 Symptomlinderung und Sekretolyse - der Königsweg, um Atemwegsinfekte zu behandeln

Atemwegsinfekte sind einer der häufigsten Gründe für einen Besuch beim Allgemeinmediziner oder HNO-Facharzt sowie für eine Arbeitsunfähigkeit. Auf dem Pressegespräch „Update grippale Infekte“ am 14.12.2012 in Hamburg erklärte PD Dr. Thorsten Zehlicke, leitender Oberarzt der HNO-Abteilung am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus, die tragenden Säulen bei der Therapie eines Atemwegsinfektes. Fazit: Eine schnelle Symptomlinderung verbessert das Allgemeinbefinden und erhält die Leistungsfähigkeit. Dazu gewährleistet eine gezielte Sekretolyse, dass der Infekt schneller ausheilt.

Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit sind klassische Symptome eines grippalen Infektes. „Viele Patienten wollen oder können sich eine Krankschreibung nicht leisten, weil sie trotz Erkrankung ihren beruflichen oder familiären Verpflichtungen nachgehen müssen. In dieser Situation kommt es auf eine rasche und zuverlässige Symptomlinderung an, für die sich vor allem Paracetamol und Phenylephrin qualifizieren“, erklärte Dr. Zehlicke. Diese Kombination ist in GeloProsed® enthalten.

Paracetamol ist der Klassiker gegen Fieber und Schmerzen - insbesondere für Patienten mit einem empfindlichen Magen. „Nichtsteroidale Antirheumatika wie z. B. Acetylsalicylsäure sind dagegen kritisch zu bewerten, weil sie die Magenschleimhaut angreifen können“, so Dr. Zehlicke. Phenylephrin lässt die Nasenschleimhaut schnell und zuverlässig abschwellen. Der Wirkstoff wird von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) in den zugelassenen Indikationen als sicher und effektiv eingestuft. „Seine klinische Wirksamkeit als Dekongestivum bestätigte sich in einer Metaanalyse, die sieben wissenschaftliche Studien an 113 Erkältungs-Patienten umfasste (1), so Dr. Zehlicke. Die dekongestive Wirkung habe außerdem den Vorteil, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und damit eine Verlegung der Ostien vermieden wird, was die weitere Eskalation des Infektes zu einer Sinusitis bedeuten kann. Mit GeloProsed® steht diese Kombination als Pulver in praktischen Aufreißbeuteln zur Verfügung. Es löst sich ganz einfach ohne Wasser direkt im Mund und kann so auch unterwegs bequem eingenommen werden.

Effiziente Sekretolyse mit Myrtol®

Neben einer gezielten Symptomlinderung kommt es auf eine effiziente Sekretolyse an. Damit löst sich der Sekretstau in den Nebenhöhlen und den Bronchien auf. Und es wird verhindert, dass sich Bakterien in dem zähen Sekret einnisten und eine bakterielle Superinfektion auslösen.

Mit dem Phytotherapeutikum Myrtol®* (GeloMyrtol® forte) lässt sich die mukoziliäre Clearance (MCC) maßgeblich verbessern. Dies ist in experimentellen und klinischen Studien mehrfach belegt. So wies Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin, in einer pharmakodynamischen, sequenzszintigraphischen Funktionsanalyse einen deutlichen Anstieg der Sekretausscheidung verbunden mit einer klaren Steigerung der mukoziliären Transportgeschwindigkeit in der Sinus maxillaris unter Myrtol® nach (2). Moderne bildgebende Verfahren bestätigen den günstigen Einfluss auf die Zilienfunktion: Mit Hilfe der Hochgeschwindigkeitsvideomikroskopie konnte gezeigt werden, dass Myrtol® die Zilienschlagfrequenz signifikant steigert (3).

Aktuelle Daten zur akuten Bronchitis: schneller hustenfrei mit Myrtol®

Die überzeugenden klinischen Daten aus bislang 27 klinischen Studien spiegeln den günstigen Einfluss von Myrtol® auf die mukoziliäre Clearance wieder: Bei akuten und chronischen Sinusitiden und Bronchitiden lassen die typischen Beschwerden rasch nach; das Risiko von Komplikationen wie Superinfektionen oder Exazerbationen sinkt. Einmal mehr bestätigt wurde nun die hohe Wirksamkeit von Myrtol® bei akuter Bronchitis in einer noch nicht publizierten, multizentrischen, doppelblinden, plazebokontrollierten und randomisierten Parallelgruppenuntersuchung mit etwa 400 Patienten. Myrtol® verbessert den Husten signifikant mit einer Reduktion der Hustenanfälle am Tag um 62 % nach sieben bis neun Tagen (Plazebo: 49,8 %). Innerhalb von zwei Wochen musste etwa die Hälfte der Patienten unter Myrtol® gar nicht mehr husten. Zudem bessert sich der Bronchitis Severity Score (aus Husten, Sputum, Rasselgeräuschen, Brustschmerzen, Atemnot) signifikant (p<0,0001). Die hohe Verträglichkeit, die Myrtol® auszeichnet, bestätigt sich auch in der Studie: Unerwünschte Ereignisse treten nicht häufiger als unter Plazebo (7,9 % vs 7,6 %) auf.

*Myrtol®, eingetragene Marke von Pohl-Boskamp (Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1))

Literaturhinweise:
(1) Kollar C et al.Clinical Therapeutics/ Volume 29, Number 6, 2007
(2) Behrbohm H et al., Laryngorhinootologie 1995, 74 (12): 733-737
(3) Begrow F et al., Adv Ther 2012, 29 (4): 350-358

Quelle: Pohl-Boskamp


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