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Medizin

13. Oktober 2015 Therapie der Opioid-induzierten Obstipation: Neue Services für Ärzte und Patienten

AstraZeneca bietet in Kooperation mit der Deutschen Schmerzliga e.V. ab sofort informative Servicematerialien für Schmerzpatienten, die von einer Opioid-induzierten Obstipation betroffen sind. Die Opioid-induzierte Obstipation (OIC: Opioid-Induced Constipation) ist die häufigste Nebenwirkung einer Schmerztherapie mit Opioiden.Die OIC kann sogar so stark ausgeprägt sein, dass sie die eigentliche Schmerztherapie beeinträchtigt, dennoch haben viele Patienten Hemmungen, mit ihrem Arzt über ihre Verstopfung zu sprechen. Um die Patientenaufklärung bezüglich dieser Nebenwirkung zu fördern, stehen auf der Webseite der Deutschen Schmerzliga e.V. verschiedene Services zur Verfügung, die den Zusammenhang zwischen einer Opioid-Therapie und Verstopfung erklären.

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Fachinformation

AstraZeneca hat darüber hinaus für Fachkreise zwei Webseiten mit allen Informationen rund um die OIC (Infothek OIC-Forum) und zur kausalen Therapie der OIC (www.moventig.de) konzipiert, die die behandelnden Ärzte im Gespräch mit ihren OIC-Patienten unterstützen.

Ab sofort steht ein umfangreiches Informationsangebot auf der Webseite der Deutschen Schmerzliga e.V., www.schmerzliga.de/Schmerztherapie-Verstopfung.html zur Verfügung. Es hilft Patienten und deren Angehörigen, sich ausführlich über die Wirkweise von Opioiden, die Entstehung einer Obstipation sowie deren Folgen und mögliche Therapien zu informieren.
 
Drei Experten aus Klinik und Praxis beantworten in leicht verständlichen Videostatements die von Patienten häufig gestellten Fragen: Was sind mögliche Nebenwirkungen einer Opioid-Therapie, wie entsteht eine Verstopfung aufgrund von Opioiden und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Patientenbroschüre informiert rund um das Thema Schmerztherapie mit Opioiden. Dank nützlicher Tipps bei der Anwendung von Opioiden (z. B. Pflaster), ist die Broschüre ein hilfreicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige im Alltag. Die Informationsbroschüre kann auf der Webseite runtergeladen oder kostenfrei über die Deutsche Schmerzliga e.V. bestellt werden.

Mit der Webseite www.oic-forum.de können sich interessierte Ärzte, Apotheker, Pflegekräfte und PTAs über relevante Themen im Zusammenhang mit OIC informieren. Informationen zur Schmerztherapie mit Opioiden und möglichen Nebenwirkungen, Wissenswertes zur Ätiologie der OIC sowie Therapiemöglichkeiten sind nur einige der zahlreichen Themen, die dort abrufbar sind. Das Serviceangebot wird durch einen Leitfaden mit Tipps für das Arzt-Patienten-Gespräch, ein Video zur Pathophysiologie der OIC sowie durch themenspezifische Statements von Experten ergänzt. Mit dem „Ratgeber für die verträgliche Anwendung von Opioiden“ ist zusätzlich eine informative Patientenbroschüre bestellbar.
 
Für Schmerzpatienten mit OIC, die unzureichend auf eine symptomatische Therapie mit einem Laxans angesprochen haben, steht seit Anfang August der Wirkstoff Naloxegol (Moventig®) zur Verfügung. Hierfür finden Ärzte und Apotheker spezielle Inhalte zur kausalen Behandlung von OIC auf www.moventig.de. Die Webseite stellt wissenschaftliche Informationen, Studiendaten sowie praktische Hinweise zur Anwendung von Naloxegol bereit.
Eine frühzeitige Aufklärung der Patienten über OIC als Nebenwirkung einer Opioid-Therapie ist die Voraussetzung für eine schnelle und adäquate Behandlung.

Quelle: AstraZeneca und Deutsche Schmerzliga e.V.


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